Fernsehköchin Sarah Wiener ist gegen TTIP-Abkommen

+
Sarah Wiener ist klar gegen gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel. Foto: Daniel Bockwoldt

Berlin (dpa) - Fernsehköchin Sarah Wiener (53) sieht das geplante TTIP-Handelsabkommen kritisch. "Es kann nicht sein, dass wir für ein paar Erleichterungen in der Automobilbranche unsere wichtigste Lebensgrundlage, unsere Ernährung, verschachern", sagte Wiener.

Das Handelsabkommen greife das europäische Vorsorgeprinzip an, das bislang die Gesundheit der Europäer schütze. Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel könnten dann auch auf dem europäischen Markt verkauft werden. "Dieses Prinzip zu übernehmen, wäre fahrlässig", sagte sie. Anstatt die globale Agrarindustrie zu fördern, sollten die Menschen die regionale Landwirtschaft stärken.

Das Handelsabkommen wird hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Bundestagsabgeordnete konnten die Unterlagen bisher nur unter strengen Auflagen in einem Leseraum im Wirtschaftsministerium einsehen und dürfen mit niemandem über die Inhalte reden. Zwei Tage lang waren bisher geheime Dokumente in dieser Woche allerdings in einem Greenpeace-Leseraum frei einsehbar gewesen - bevor dieser von der Polizei geschlossen wurde. Im Internet sind die von Greenpeace veröffentlichten Papiere weiter zugänglich.

Aus dem TTIP-Material geht Berichten zufolge unter anderem hervor, dass die USA Exporterleichterungen für die europäische Autoindustrie blockieren würde, wenn die EU nicht mehr US-Agrarprodukte abnehme.

TTIP-Leaks

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Mega-Zoff nach Ekel-Prüfung - So war Tag Zehn im Dschungelcamp

Mega-Zoff nach Ekel-Prüfung - So war Tag Zehn im Dschungelcamp

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Meistgelesene Artikel

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Heftiger Shitstorm für Bayern-Spielerfrau wegen Sarah Lombardi

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Matt Damon will Trump künftig unterstützen 

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter

Pink schmeißt „Große-Schwester-Party“ für ihre ältere Tochter

Kommentare