Ermittler wollen im Fall Prince Arzt befragen

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Der US-Popsänger Prince ist im April 2016 überraschend verstorben. Foto: Paul Hilton/EPA

Chicago (AP) - Ermittler im Fall des überraschend gestorbenen Popstars Prince wollen einen kalifornischen Arzt und dessen Sohn zu einem Medikament befragen.

Das verschreibungspflichtige Schmerzmittel wurde nach Angaben aus Ermittlerkreisen von dem Sohn des Mediziners zu dem Musiker gebracht, bevor der 57-Jährige am 21. April in einem Aufzug in seinem Anwesen in Minnesota zusammengebrochen war.

Den Angaben zufolge will die Strafverfolgung auch wissen, ob der Arzt und sein Sohn längerfristig in medizinischen Dingen mit Prince in Kontakt standen. Keinem der beiden wird ein Fehlverhalten vorgeworfen.

Wie der Familienanwalt des Arztes sagte, wurde der Mediziner von Princes Angestellten am 20. April angerufen. Er habe daraufhin seinen Sohn über Nacht per Flugzeug zu dem Anwesen geschickt. Im Gepäck habe er das Schmerzmittel Buprenorphin gehabt. Nach Angaben des Juristen fand der Sohn Prince bewusstlos in dem Aufzug. Das Medikament verabreichte er ihm nicht.

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