"Die Kommune": Wie eine Utopie am Individuum scheitert

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Für ihre herausragende Darstellung der Anna erhielt Trine Dyrholm bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären. Foto: Prokino/dpa

Berlin (dpa) - Als Erik die elterliche Villa erbt, ist seine Frau Anna von der Idee einer basisdemokratischen, gleichberechtigten WG begeistert. Schnell findet sich eine bunte Truppe.

Doch als sich Erik dem Trubel entzieht und in eine Beziehung mit der schönen jungen Emma flüchtet, merkt Anna, dass sie sich von Konventionen und Besitzansprüchen nicht befreien kann. Sie zerbricht.

Dogma-Regisseur Thomas Vinterberg, der in den 70er-Jahren selbst in einer Kommune groß geworden ist, beschreibt das Scheitern einer Utopie und einer Person an den eigenen Ansprüchen in intensiven Bilder und mit großen Gefühlen, so dass es fast schmerzt.

(Die Kommune, Dänemark 2015, 111 Min., FSK ab 12, von Thomas Vinterberg, mit Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen, Helene Reingaard Neumann, Lars Ranthe)

Die Kommune

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