Millionenstreit beigelegt

Tom Cruise ist kein "Rabenvater"

Tom Cruise
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Tom Cruise hat nach der gütlichen Einigung wieder gut grinsen.

Los Angeles - Weil ihn eine Zeitschrift als schlechten Vater darstellte, hatte Filmstar Tom Cruise auf umgerechnet 36,6 Millionen Euro Schadensersatz geklagt. Jetzt wurde der Streit beigelegt.

Der Anwalt des zweifach Oscar-Nominierten teilte am Freitag mit, dass der Bauer-Verlag anerkannt habe, dass mit der Berichterstattung in zwei US-Magazinen nie die Intention verknüpft gewesen sei, Cruise als "Rabenvater" darzustellen.

"Tom Cruises Klage gegen Bauer Publishing, die Magazine 'In Touch' und 'Life & Style' ist erledigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt und bleiben vertraulich", heißt es in einer Erklärung von Cruises Anwalt Bert Fields, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Wie die Promi-Webseite "TMZ" berichtete, vereinbarten beide Seiten, ihre Anwaltskosten selbst zu zahlen.

Die US-Illustrierte "Life & Style" hatte im Juli vergangenen Jahres auf ihrer Titelseite ein Foto von Cruise' weinender Tochter Suri mit der Überschrift "Suri in Tränen, verlassen von ihrem Papa" veröffentlicht.

Mehrfach wies der Star anschließend den Vorwurf zurück, er habe seine Tochter Suri nach der Trennung von seiner Frau Katie Holmes "im Stich gelassen". Zuletzt schilderte er in einer im November bei Gericht eingereichten Stellungnahme seine "wundervolle Beziehung" zu seiner Tochter. Diese habe nie im Geringsten signalisiert, "dass sie sich jemals von mir verlassen gefühlt hätte". Die Behauptung, er habe Suri verlassen, sei "offenkundig falsch".

Holmes hatte im Juni vergangenen Jahres nach fünf Jahren das Ende ihrer Ehe mit Cruise erklärt. Wenige Wochen später wurden die beiden geschieden. Gemäß den Scheidungsvereinbarungen lebt Suri bei ihrer Mutter in New York, Cruise hat ein großzügiges Besuchsrecht.

In den Medien wurde spekuliert, dass Holmes sich getrennt habe, um die gemeinsame Tochter vor dem Einfluss der Scientology-Organisation zu schützen. Cruise ist eines der prominentesten Mitglieder von Scientology. Im Laufe des Streites stellte er sich deshalb auf eine Stufe mit den von den Nazis verfolgten Juden im Dritten Reich.

afp

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