Er war Schauspieler und Regisseur

Bekannt aus „Ocean‘s Eleven“ und „Two and a Half Men“: Beliebter Hollywood-Star gestorben

US-Schauspieler und Regisseur Carl Reiner ist am Montag gestorben. Er wurde unter anderem durch „Ocean‘s Eleven“ bekannt.

  • Der US-Regisseur Carl Reiner ist tot.
  • Er wurde u.a. durch „Ocean‘s Eleven“ und „Reichtum ist keine Schande“ bekannt.
  • Er wurde 98 Jahre alt.

Hollywood - Der US-Schauspieler und Regisseur Carl Reiner ist tot. Er sei am Montag im Alter von 98 Jahren in Los Angeles gestorben, sagte seine Assistentin Judy Nagy dem Branchenmagazin Variety

Reiner war 1922 als Kind österreichischer Einwanderer in New York geboren worden, diente nach der Schule im Militär, wurde Schauspieler und später Regisseur. Große Erfolge feierte er unter anderem mit „Oh Gott...“ (1977), „Reichtum ist keine Schande“ (1979) und „Solo für 2“ (1984). Reiner hatte drei Kinder, einer davon war der Regisseur Rob Reiner, der unter anderem „Harry und Sally“ drehte.

USA: Carl Reiner ist tot - Comedy-Legende hatte unzählige Rollen

Reiners Show-Karriere überdauerte über 70 Jahre, er gilt in Amerika als Comedy-Legende. Er erhielt vier Emmys und einen Grammy. Eine der zahlreichen Serien, in denen er mitwirkte, ist „Two and a Half Men“. Bei „Ocean‘s Eleven“ spielte er den Trickbetrüger Saul Bloom, die Kultfigur aus Florida. Trotz seines hohen Alters blieb Reiner stets schauspielerisch aktiv, so sprach er 2019 noch eine Figur im Animationsfilm „A Toy Story“. Produzent John Beck brachte seine Trauer über den Tod Reiners zum Ausdruck:

USA: Carl Reiner ist tot - Er war kein Fan von Trump

Außerdem kannten ihn viele aus Gastrollen bei den Serien „Dr. House“ und „Ally McBeal“. Reiner war bis zuletzt noch aktiv auf Social Media - mit 98 Jahren. Der Sohn jüdisch-österreichische Einwanderer hatte keine Sympathien für US-Präsident Donald Trump* übrig. Bezeichnend, dass er in seinem letzten Tweet mit dem Staatsoberhaupt abrechnete:

Reiner schreibt: „Als ich heute Morgen um 7.30 Uhr aufwachte, machte es mich traurig, dass ich den Tag erneut erleben musste, an dem ein bankrotter und korrupter Geschäftsmann, der keinerlei Qualifikationen hatte, der Führer egal welches Landes zu sein, gewählt wurde".

Reiner engagierte sich 2019 auch in einer Kampagne von US-Veteranen, die ein Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump forderte. Erst zuletzt war auch ein anderer Hollywood-Starregisseur gestorben. (epp mit Material der dpa) *merkur.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Warner Bros 

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