Nadja: Tränen im Gerichtssaal

Darmstadt - Die HIV-infizierte No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa hat ohne Kondom Sex gehabt und dabei einen Mann mit dem Aidsvirus angesteckt. Die 28- Jährige muss aber nicht ins Gefängnis. Ihre Reaktion:

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Nach monatelangen Schlagzeilen und peinlichen Details aus ihrem Privatleben konnte Nadja Benaissa das Gericht als freier Mensch verlassen: Die HIV-infizierte No-Angels-Sängerin ist zwar schuldig, weil sie einen Sex-Partner mit dem Aidsvirus angesteckt hat. Aber die 28-Jährige muss nicht ins Gefängnis, denn das Amtsgericht Darmstadt verurteilte sie zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Außerdem muss die Pop-Sängerin 300 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten - in einer Aidseinrichtung.

“Sie hat bedingt vorsätzlich gehandelt, aber nicht absichtlich“, sagte Richter Dennis Wacker. Im Strafmaß enthalten ist auch der Fall eines anderen Mannes, der von einer Ansteckung aber verschont blieb. Verteidigung und Nebenklage erklärten, sie wollten das Urteil akzeptieren.

Benaissa rollten während der Urteilsbegründung Tränen über die Wangen. Vor zehn Jahren war sie mit der Castingband No Angels über Nacht berühmt geworden. Ihre Zukunft als Pop-Sängerin ist allerdings ungewiss. Der Manager der Pop-Gruppe, Khalid Schröder, sagte: “Wir wollen derzeit keinen Kommentar abgeben - weder zum Urteil noch dazu, wie es mit Nadja und den No Angels weitergeht.“

Die No Angels - Eine Karriere in Bildern

“No Angels“-Sängerin Nadja Benaissa
“No Angels“-Sängerin Nadja Benaissa © dpa
Ein Bild aus der Anfangszeit: Jessica Wahls, Lucy Diakowska, Vanessa Petruo, Sandy Mölling, Nadja Benaissa (v. li.). Die No Angels waren ursprünglich fünf Sängerinnen - die Band ging im Jahr 2000 aus der ersten Staffel des damals von RTL 2 ausgestrahlten Gesangswettbewerbs Popstars hervor
Ein Bild aus der Anfangszeit: Jessica Wahls, Lucy Diakowska, Vanessa Petruo, Sandy Mölling, Nadja Benaissa (v. li.). Die No Angels waren ursprünglich fünf Sängerinnen - die Band ging im Jahr 2000 aus der ersten Staffel des damals von RTL 2 ausgestrahlten Gesangswettbewerbs Popstars hervor © dpa
Die No Angels waren die erste Band, die über ein Fernsehcasting zusammengestellt wurde. Ihr Aufstieg war legendär: Die Girlgroup galt bis zu ihrer Trennung 2003 als die erfolgreichste Band Europas. Ihr erster Hit Daylight in Your Eyes stieg gleich nach seiner Veröffentlichung im Februar 2001 auf Platz 1 der deutschen, brasilianischen, estländischen, schweizerischen und österreichischen Singlecharts ein
Die No Angels waren die erste Band, die über ein Fernsehcasting zusammengestellt wurde. Ihr Aufstieg war legendär: Die Girlgroup galt bis zu ihrer Trennung 2003 als die erfolgreichste Band Europas. Ihr erster Hit Daylight in Your Eyes stieg gleich nach seiner Veröffentlichung im Februar 2001 auf Platz 1 der deutschen, brasilianischen, estländischen, schweizerischen und österreichischen Singlecharts ein © dpa
Die No Angels im Dezember 2003 in Berlin während der Sendung "Ein Herz für Kinder": ihr letzter gemeinsamer Auftritt, bevor Jessica Wahls ausstieg, weil sie schwanger war. Danach brachten die verbliebenen vier Angels Nadja, Sandy, Lucy und Vanessa noch ihr drittes Album Pure heraus. Doch im September 2003 gab die Band ihre Trennung bekannt - als Gründe nannten die Künstlerinnen Stress und Krankheiten. Bis dahin hatte die Girlgroup bereits mehr als fünf Millionen Platten verkauftbewogen
Die No Angels im Dezember 2003 in Berlin während der Sendung "Ein Herz für Kinder": ihr letzter gemeinsamer Auftritt, bevor Jessica Wahls ausstieg, weil sie schwanger war. Danach brachten die verbliebenen vier Angels Nadja, Sandy, Lucy und Vanessa noch ihr drittes Album Pure heraus. Doch im September 2003 gab die Band ihre Trennung bekannt - als Gründe nannten die Künstlerinnen Stress und Krankheiten. Bis dahin hatte die Girlgroup bereits mehr als fünf Millionen Platten verkauft © dpa
Nach der Trennung der No Angels versuchte sich Nadja Benaissa als Schauspielerin. Das Bild zeigt sie während einer Drehpause des ProSieben-Films "Eine unter Tausend" im Januar 2004 neben Alexandra Finder (re.) und Tom Beck (M.)
Nach der Trennung der No Angels versuchte sich Nadja Benaissa als Schauspielerin. Das Bild zeigt sie während einer Drehpause des ProSieben-Films "Eine unter Tausend" im Januar 2004 neben Alexandra Finder (re.) und Tom Beck (M.) © dpa
In der Romantic-Dance-Comedy "Eine unter Tausend" spielt Nadja eine Profi-Tänzerin, die unter allen Umständen den Sprung nach oben schaffen will. Erstmals stand damit eines der "No Angels"-Mädchen als Schauspielerin der Kamera
In der Romantic-Dance-Comedy "Eine unter Tausend" spielt Nadja eine Profi-Tänzerin, die unter allen Umständen den Sprung nach oben schaffen will. Erstmals stand damit eines der "No Angels"-Mädchen als Schauspielerin der Kamera © dpa
Im Januar 2007, vier Jahre nach der Auflösung der Band, kündigten Nadja, Lucy, Sandy und Jessica (v. li.) ihr Comeback an: Im April 2007 kam dann das No-Angels-Album Destiny heraus. Kurz zuvor hatten die vier Sängerinnen die Single Goodbye to Yesterday veröffentlicht. Der Song schaffte es auf Platz 4 der deutschen Singlecharts
Im Januar 2007, vier Jahre nach der Auflösung der Band, kündigten Nadja, Lucy, Sandy und Jessica (v. li.) ihr Comeback an: Im April 2007 kam dann das No-Angels-Album Destiny heraus. Kurz zuvor hatten die vier Sängerinnen die Single Goodbye to Yesterday veröffentlicht. Der Song schaffte es auf Platz 4 der deutschen Singlecharts © dpa
Während Jessica Wahls nach ihrem Ausstieg 2002 wieder zur Band zurückkehrte ...
Während Jessica Wahls nach ihrem Ausstieg 2002 wieder zur Band zurückkehrte ... © dpa
... entschloss sich Vanessa Petruo, eigene Wege zu gehen und als Solo-Künstlerin durchzustarten. "Meine Musik soll keine leichte Kost sein, meine Instrumente sind nicht mehr so massenkompatibel und meine Texte härter", erklärte Vany alias Vanessa im Mai 2004
... entschloss sich Vanessa Petruo, eigene Wege zu gehen und als Solo-Künstlerin durchzustarten. "Meine Musik soll keine leichte Kost sein, meine Instrumente sind nicht mehr so massenkompatibel und meine Texte härter", erklärte Vany alias Vanessa im Mai 2004 © dpa
Sexy: Die "No Angels" auf dem Roten Teppich bei der Verleihung des Musikpreises "Comet" im Mai 2007 in Köln
Sexy: Die "No Angels" auf dem Roten Teppich bei der Verleihung des Musikpreises "Comet" im Mai 2007 in Köln © dpa
Preise über Preise: Ebenfalls im Mai 2007 posierten die No Angels im Rahmen der RTL Chartshow "The Dome 42" auf dem roten Teppich vor der TUI Arena in Hannover
Preise über Preise: Ebenfalls im Mai 2007 posierten die No Angels im Rahmen der RTL Chartshow "The Dome 42" auf dem roten Teppich vor der TUI Arena in Hannover © dpa
Im September 2007 überreichte die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl (Mitte) den No-Angels-Girls den Bayerischen Popkomm-Musiklöwen
Im September 2007 überreichte die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl (Mitte) den No-Angels-Girls den Bayerischen Popkomm-Musiklöwen  © dpa
Die No Angels 2007 in Hamburg bei den Proben zum Deutschen Grand Prix Vorentscheid. Die Girlgroup setzte sich gegen die Band Cinema Bizarre , Marquess und gegen die beiden Solo-Interpreten Tommy Reeve und Carolin Fortenbacher durch und trat beim 53. Eurovision Song Contest in Belgrad für Deutschland an
Die No Angels 2007 in Hamburg bei den Proben zum Deutschen Grand Prix Vorentscheid. Die Girlgroup setzte sich gegen die Band Cinema Bizarre , Marquess und gegen die beiden Solo-Interpreten Tommy Reeve und Carolin Fortenbacher durch und trat beim 53. Eurovision Song Contest in Belgrad für Deutschland an © dpa
Mit ihrer 2008 herausgekommenen Single Disappear sangen sich die Girls nach Belgrad
Mit ihrer 2008 herausgekommenen Single Disappear sangen sich die Girls nach Belgrad  © dpa
Am 24. Mai 2008 dann der Auftritt der No Angels für Deutschland in Belgrad. Doch die Show wurde zum Desaster: Die Girlgroup landete nur auf dem letzten Platz. "Das Ergebnis ist sehr schockierend für uns", erklärte die aufgelöste Lucy nach der Pleite in einem Interview
Am 24. Mai 2008 dann der Auftritt der No Angels für Deutschland in Belgrad. Doch die Show wurde zum Desaster: Die Girlgroup landete nur auf dem letzten Platz. "Das Ergebnis ist sehr schockierend für uns", erklärte die aufgelöste Lucy nach der Pleite in einem Interview   © dpa
Das war vor dem katastrophalen Abschneiden: Die No Angels posierten am Rande des Botschafter-Empfangs für die Teilnehmer des Eurovision Song Contest in Belgrad
Das war vor dem katastrophalen Abschneiden: Die No Angels posierten am Rande des Botschafter-Empfangs für die Teilnehmer des Eurovision Song Contest in Belgrad © dpa
Ebenfalls in Belgrad vor dem Desaster: Die Sängerinnen Nadja Benaissa (v. li.), Lucy Diakowska und Sandy Mölling versuchen sich als Kapitäne
Ebenfalls in Belgrad vor dem Desaster: Die Sängerinnen Nadja Benaissa (v. li.), Lucy Diakowska und Sandy Mölling versuchen sich als Kapitäne © dpa
Auch hier war die Welt noch in Ordnung: Die No Angels bei der Bravo Supershow Anfang Mai 2008. Seit Sommer 2008 arbeitet die Girlgroup an ihrem neuem, fünften Album
Auch hier war die Welt noch in Ordnung: Die No Angels bei der Bravo Supershow Anfang Mai 2008. Seit Sommer 2008 arbeitet die Girlgroup an ihrem neuem, fünften Album © dpa

Als strafmildernd wertete Richter Wacker das umfangreiche Geständnis der jungen Mutter und ihre Reue. Benaissa habe zwar den von ihr angesteckten Mann “zu keinem Zeitpunkt aufgeklärt“, dass sie HIV-infiziert sei - auch auf Nachfrage nicht. Allerdings sehe die Künstlerin ihre Fehler nach anfänglichen “erheblichen Defiziten“ in ihrem Reifeprozess ein. “Sie hat gelernt.“ Auch ihre zehn Tage dauernde Untersuchungshaft nach ihrer Festnahme im April 2009 müsse berücksichtigt werden. Dies gelte auch für die Tatsache, dass die Ermittler damals die HIV-Infektion publik gemacht hatten.

Für das Gericht stand die Schuld Benaissas außer Frage. “Die Ansteckung ist der Angeklagten zuzurechnen“, sagte Wacker. Dies habe ein Expertengutachten ergeben. Da Benaissa beim ersten Tatvorwurf aus dem Jahr 2000 noch 17 Jahre alt war, stand sie vor einem Jugendschöffengericht. Sie wurde allerdings nach Erwachsenen- Strafrecht verurteilt, da sie, als der Mann sich im Jahr 2004 ansteckte, volljährig war.

Das Gericht zeichnete auch den künstlerischen Weg Benaissas als Mitglied der No Angels nach. Wacker schilderte turbulente Stationen: “Nadja Benaissa hat ein Leben geführt, wie man es sich turbulenter, wechselhafter und unsteter kaum vorstellen kann.“ Benaissa war in der Pubertät auf die schiefe Bahn geraten und hatte auch Drogenprobleme.

Casting-Shows: Was wurde aus den Gewinnern?

Mehrzad Marashi gewann die siebte Ausgabe von DSDS, in deren Finale er sich gegen Menowin Fröhlich durchsetzte. Sein eigens für ihn komponierter DSDS-Song "Don't Believe" erreichte zwar Platz eins in den deutschen Charts. Doch danach hielt sich auch sein Erfolg in Grenzen. Eine geplante Tournee im August 2010 musste wegen zu geringer Nachfrage abgesagt werden. Ende 2011 veröffentlichte er digital die Single "Eine Nacht", jedoch erreichte diese keine Chartplatzierung © dpa
Der Gewinner der 6. Staffel von Deutschland sucht den Superstar, Daniel Schumacher, kündigt für das Frühjahr 2012 sein drittes Album an. © dpa
Hätten Sie sie erkannt? Florence Joy ist die „Star Search“ Gewinnerin 2004. Nach einem Plattenvertrag mit Universal Musik machte sie weiter Musik. Daneben trat sie im Fernsehen auf. Seit 2008 ist die junge Sängerin verheiratet. © dpa
Star Search kürte gleich mehrere Gewinner. Maureen Sauter war das beste Model. Gehört hat man von einer großen Laufsteegkarriere nichts. © dpa
Star Search Gewinner 2004. (v. Links) Oliver Beerhenke (Comedian), Maresa (Music Act 10-15), Oliver Tienken (Model), FlorenceJoy Büttner und Moderator Kai Pflaume © dpa
Sie waren die Gewinner der ersten Castingshow im Deutschen Fernsehen. No Angels landeten danach mit „Daylight in your Eyes“ ihren ersten großen Hit. Anfänglich lief Popstars auf RTL2. Die Truppe hat sich inzwischen getrennt, wieder zusammengetan - ein Ende ist nicht in Sicht. © dpa
Jessica Wahls ist inzwischen Mutter, wurde für den Playboy abgelichtet und hat für Neckermann ihre eigene Modelinie „Mäuselinchen“ entworfen. © dpa
Lucy Diakowska outete sich als „Lesbe“. Sie verfolgt erfolgreich ihre Solokarriere. Neben Musicalauftritten singt sie für Disney. © dpa
Mit den No Angels hat sie ein neues Album herausgebracht: Nadja Benaissa. © dpa
Sandy Mölling ist alleinerziehende Mutter und arbeitet als Moderatorin. Zuletzt war sie auf SAT1 zu sehen. © dpa
Alexander Klaws ist der erste DSDS - Gewinner. 2004 setzte er sich gegen die Konkurrenten durch. So richtig wollte es mit der Musikkarriere nicht klappen. Heute singt er in Musicals. © dpa
Thomas Godoj gewann 2008 bei DSDS. Er arbeitet als Sänger und geht demnächst auf Tour. © dpa
Tobias Regner - nach seinem Sieg 2006 ist er immer noch im Musikgeschäft. Zuletzt spielte er auf einem Konzert gegen Kinderarmut. © dpa
Auch für die Gewinnerin von 2004 blieb die ganz große Karriere ein Traum. Elli Erl spielt heute in Clubs und Cafés. © dpa
Vincent Raven wollte der neue Uri Geller werden. 2008 gewann er die gleichnamige Show. Er tritt gemeinsam mit seinem Raben Corax als Magier auf. Auf seiner Homepage findet man alles rund um die Magie. © dpa
Er gewann beim Star Search 2003 einen Plattenvertrag. Sein Lied “Angel of Berlin“ landete auf Platz 1 der Charts. Danach wurde es ruhig um ihn. Jetzt rechnete er mit dem Castingwahn ab. “Sex, Drugs & Castingshows“ erschien im September 2009 als Buch. Im Januar 2012 zog Kesici in den RTL-Dschungel - und zog nach wenigen Tagen freiwillig wieder aus. © dpa
2002 hieß der Gewinner bei den Popstars Bro`sis. Nach der Trennung 2006 und dem gescheiterten Comback 2008 hat man von der Gruppe nicht mehr viel gehört. © dpa
Giovanni Zarella blieb zumindest im Gespräch. Die Schwangerschaft seiner Frau, Jana Ina, wurde als Doku-Soap auf Pro7 gezeigt. © dpa
Monrose gewannen 2006 bei den Popstars. Inzwischen hat sich die Girlie-Band getrennt. Ihre CD “Walking away“ erschien erst gar nicht auf dem Markt. Trotzdem erhielten sie den “Comet2009“ als „Beste Band“ © dpa
Sie gewannen 2004 bei Popstars und trennten sich 2005 und versuchen sich, erfolglos, als Solokünstler. Markus Grimm schrieb gemeinsam mit Martin Kesici, „Sex, drugs & Castingshows“. © dpa
Overground waren 2003 die Gewinner bei Popstars. Die Gruppe gibt es heute noch. Seit der Sänger, Fabrizio Levita, die Band verließ, hört man kaum noch etwas von ihnen. © dpa
Gleichzeitig mit Overground wurde bei Popstars 2003 die sexy Girlband Preluders gefunden - sie verdrehten bis 2006 den Jungs die Köpfe. Wegen mangelnden Erfolgs lösten sie sich auf. © dpa
Vor einem Jahr gewannen „Queensberry“ bei den Popstars. 2009 wurden sie mit einem „Comet“ ausgezeichnet. © dpa
2007 hießen die Gewinner Room2012. Ihr letztes Album erschien 2008. Nebenbei nahmen sie bei Castingshows wie Stefan Raabs „SSDSSSWEMUGABRTLAD“ teil. © dpa
Was Stephan Raab anfasst hat Erfolg. 2004 gewann Max Mutzke bei „SSDSGPS“. Auch heute feiert er noch mäßigen Erfolg. © dpa
Bei „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ gewann Stephanie Heinzmann. In diesem Jahr wurde sie mit dem „Comet“ ausgezeichnet. Als beste Sängerin. © dpa
Barbara Meier wurde 2007 „Germany´s Next Top Model“. Sie ist inzwischen „Eine“ von vielen. Demnächst möchte sie nach New York. © dpa
Jennifer Hof gewann 2008. Von einer ganz großen Modelkarriere keine Spur. Hier beim Musical „Tanz der Vampire“ © dpa
Lena Gercke ist die erste Gewinnerin von Germany´s next Top Model. 2006 war die Idee noch frisch und neu. Sehnte man sich doch nach einer Nachfolgerin für Claudia Schiffer oder Heidi Klum, die inzwischen Mütter sind. © dpa
Sara Nuru ertrug eine Menge in der Staffel 2009. Größtes Vorurteil in den Shows war, dass dunkelhäutige Models sich nicht wirklich durchsetzten könnten. Sara hat jetzt die Chance, ihnen das Gegenteil zu beweisen! © dpa
Eddie Leo Schruff (Mitte) gewann 2003 bei „Die Deutsche Stimme“ vom ZDF. Heute arbeitet der ehemalige Sportlehrer mit Kindern. Singen gehört aber nach wie vor zu seinen Leidenschaften. © dpa
Michael Hirte war der Gewinner in „Supertalent 2008“. Heute ist er bekannt als „Mann mit der Mundharmonika“. Meist gibt er Weihnachtskonzerte und tingelt durch Deutschland. © dpa
Dennis Jauch gewann 2007 in „You Can dance“ auf Sat1. Er unterrichtet heute in der elterlichen Tanzschule. © dpa
„Ich Tarzan, du Jane“ - hinter dem nicht besonders intelligenten Titel verbarg sich eine gute Idee. Anton Zetterholm und Elisabeth Hüber gewannen in der Castingshow, ihre Rollen in dem Disneymusical „Tarzan“ © dpa
Für „Wickie und die starken Männer“ wollte Michael „Bully“ Herbig Gesichter, die unbekannt sind, aber den Zeichentrickfiguren entsprechen. In seiner Castingshow hat er sie gefunden. Jörg Moukkadam (v. links), Mike Maas, Christian Koch, Nic Romm, Partick Reichel und Olaf Krätke. © dpa
So berühmt wollten sie werden: Kenny (2005), U_gin (2006), Dennis (2007) und Georgina (2008) gewannen bei ViVa den „Dance Star“. Wie weggezaubert, Jan Becker. Er gewann bei Uri Geller 2009. Auch von Pierre, der 2002 bei RTL II zum „Teenstar“ wurde, hörte man nichts mehr. © dpa
Bald ein alter Schuh? „Energetix, die   „Germany´s next Showstars“ wurden, müssen sich noch beweisen. Fame Academy Gewinner, „Become One“ schafften es nicht. Sabrina Frank hat in (Mission) Hollywood noch nicht Fuß gefasst. Die Einschaltquoten bei RTL waren schlecht. © dpa
Auch KI.KA zog mit. Die Gewinner „Beste Stimme“ Selina (2006) und Jenny (2007) dürfen irgenwann beweisen, wie gut sie sind. Besser hoffentlich als Ricardo Marinello, er gewann 2007 beim „Supertalent“ und....verschwand aus der Öffentlichkeit (Symbolbild). © dpa

Die 28-Jährige nahm das Strafmaß äußerlich gefasst auf. Als Wacker in seiner einstündigen Begründung dann aber auf Details einging und die Beziehungen zu ihren zahlreichen Liebhabern schilderte, hielt sie sich eine Hand vor das Gesicht, um ihre Tränen zu verbergen.

Nicht alle waren sich beim Strafmaß einig: Die Deutsche Aids-Hilfe bedauerte die Verurteilung. “Von dem Urteil gehen die falschen Botschaften aus, die der HIV-Prävention und der Emanzipation von chronisch Kranken in Deutschland Schaden zufügen werden“, teilte der Verein in Bielefeld mit.

Benaissa hatte nach dem Plädoyers am Mittwoch in ihrem Schlusswort noch einmal Einsicht gezeigt: “Ich habe einen riesigen Fehler gemacht“, sagte sie. “Es wird mir immer leidtun.“ Der Mann, den sie ansteckte, trat in dem Verfahren als Nebenkläger auf.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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