Bee-Gees-Sänger Robin Gibb: Ein Leben für die Musik

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Im Alter von 62 Jahren erlag er am Sonntag seinem schweren Krebsleiden in einem Londoner Krankenhaus. Zuletzt hatte ihn eine Lungenentzündung im Kampf gegen mehrere Tumore zusätzlich geschwächt.
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Erst wenige Wochen vor seinem Tod hatte sich Robin Gibb noch selbst ein musikalisches Denkmal gesetzt. Mit seinem ersten Werk auf dem ungewohnten Feld der Klassik schuf er gemeinsam mit seinem Sohn Robin-John (29) ein Requiem in Erinnerung an die Opfer des Untergangs der „Titanic“ vor 100 Jahren. Bei der Uraufführung am 10. April in London lag er schon im Krankenhaus.
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Gibb wurde 1949 auf der Isle of Man geboren - als Sohn eines Schlagzeugers. Neun Jahre später wanderte die Familie nach Australien aus. Gemeinsam mit seinen Brüdern Maurice und Barry gründete Robin dort die „Brothers Gibb“.
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Nach der Rückkehr nach Großbritannien wurden aus den Anfangsbuchstaben die Bee Gees.
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Mit Songs wie „Stayin Alive“ oder „Saturday Night Fever“ wurde die Band unvergesslich. Von den Bee Gees ist nun nur noch Barry (re.) am Leben. Maurice, Robin Gibbs Zwillingsbruder, starb 2003 an einer Darmerkrankung.
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Die Formation hatte in ihren besten Disco-Zeiten riesige Publikumserfolge erzielt.
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200 Millionen Platten wurden verkauft, 60 Hits brachten sie in die Charts - auch dank des gewieften Produzenten Arif Mardin.
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Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe machte Robin Gibb als Solokünstler und Songschreiber weiter.

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