Daniel Cottäus

Daniel Cottäus

Daniel Cottäus zählt seit 2017 als Reporter zum Team der DeichStube, das rund um die Uhr über den SV Werder Bremen berichtet. Der gebürtige Bremer war zuvor mehrere Jahre lang als Lokalsportredakteur für den Weser Kurier tätig. 2015 wurde er mit dem niedersächsischen Sportjournalistenpreis ausgezeichnet.

Zuletzt verfasste Artikel:

Werder Bremen glaubt weiter an Johan Mina - und will ihn erneut verleihen

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Bremen – Das Jahr in Portugal, es sollte Johan Mina reichlich Spielpraxis verschafften – so lautete zumindest der Plan des SV Werder Bremen im vergangenen Sommer. Längst steht fest, dass er nicht aufgegangen ist. Beim portugiesischen Erstligisten GD Estoril Praia kam der Ecuadorianer ausschließlich in der U23 zum Einsatz – und das nicht mal besonders häufig. Seine Bilanz: Zehn Pflichtspiele von 28 möglichen. Da dürfte es für den 20-Jährigen auch nur ein schwacher Trost gewesen sein, dass er mit der U23 im April die Liga-Meisterschaft gewann. „Wir hätten uns schon gewünscht, dass er mehr Einsatzzeiten bekommt“, sagt Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball gegenüber der DeichStube über Mina, der im Sommer nach Bremen zurückkehren wird – um direkt den nächsten Anlauf per Ausleihe zu nehmen.
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Kein Transfer zum SV Werder Bremen: Pascal Groß vor Vertragsverlängerung bei Brighton

Kein Transfer zum SV Werder Bremen: Pascal Groß vor Vertragsverlängerung bei Brighton

Bremen - Er ist der absolute Wunschspieler vieler Bremer Fans, doch Pascal Groß wird in diesem Sommer nicht zum SV Werder Bremen wechseln. Der Mittelfeldspieler hat sich gegen eine Rückkehr nach Deutschland entschieden und wird seinen Vertrag bei Premier-League-Club Brighton & Hove Albion schon sehr bald verlängern. Das geht aus den neuesten Aussagen von Brightons Trainer Graham Potter hervor. 
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Heimlicher Held: Wie Christian Groß in der 2. Liga zum absoluten Führungsspieler bei Werder wurde

Heimlicher Held: Wie Christian Groß in der 2. Liga zum absoluten Führungsspieler bei Werder wurde

Bremen – Auf den Tag genau ein Jahr liegt zwischen den beiden Bildern, entstanden jeweils am 15. Mai – zunächst im Jahr 2021 und dann, brandaktuell 2022. Christian Groß steht jeweils im Mittelpunkt. Und deshalb auf eine Art stellvertretend für das, was Werder Bremen binnen 365 Tagen widerfahren ist. Zur Erinnerung: Mit seiner Gelb-Roten Karten am vorletzten Spieltag gegen Augsburg hatte Groß Werders Abstieg aus der Bundesliga am 15. Mai 2021 noch etwas wahrscheinlicher gemacht. In der 2. Liga arbeitete er dann federführend am direkten Wiederaufstieg mit, den er am 15. Mai 2022 ausgelassen mit seinen Teamkollegen feierte. Beim Abpfiff nach dem Heimspiel gegen Regensburg (2:0) war er sogar der erste Bremer Profi, der Trainer Ole Werner von hinten auf den Rücken sprang.
Heimlicher Held: Wie Christian Groß in der 2. Liga zum absoluten Führungsspieler bei Werder wurde
Ole Werner und die „Taktik-Keule“: Mit welcher Grundordnung der Werder-Coach für die Bundesliga plant

Ole Werner und die „Taktik-Keule“: Mit welcher Grundordnung der Werder-Coach für die Bundesliga plant

Bremen – Ein Trainer, eine Grundordnung: Seit Ole Werner beim SV Werder Bremen an der Seitenlinie steht, hat der 34-Jährige seine Mannschaft stets im 3-5-2 auf den Platz geschickt, sprich mit Dreierkette in der Abwehr, einem Fünfer-Mittelfeld sowie einem Sturmduo davor. Werners Vorgänger Markus Anfang hatte kurz vor seinem Aus in Bremen bereits auf diese Grundordnung umgestellt. Der neue Coach behielt sie danach bei und führte die Mannschaft so zum Bundesliga-Aufstieg. Dass taktische Fragen für ihn während der Zweitliga-Saison aber gar nicht immer so sehr im Vordergrund standen, hat Werner nun überraschend offen eingeräumt.
Ole Werner und die „Taktik-Keule“: Mit welcher Grundordnung der Werder-Coach für die Bundesliga plant
Was wird aus Werder-Kapitän Ömer Toprak? Coach Ole Werner wartet ab

Was wird aus Werder-Kapitän Ömer Toprak? Coach Ole Werner wartet ab

Bremen – Bleibt er? Geht er? Die sportliche Zukunft von Werder Bremens Kapitän Ömer Toprak ist nach wie vor offen, soll sich aber nächste Woche klären. Dann wollen sich Verein und Spieler zusammensetzen, um ihre Vorstellungen auszutauschen – „und dann schauen wir, was dabei herauskommt“, sagt Cheftrainer Ole Werner, der sich in der Personalie bisher betont bedeckt hält und auf seine Vorgesetzen verweist.
Was wird aus Werder-Kapitän Ömer Toprak? Coach Ole Werner wartet ab
Wie Ole Werner Neuzugänge holt: Werder Bremens Trainer schwärmt noch von der Aufstiegsparty – plant aber längst den Bundesliga-Kader

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Bremen – Die Bilder und Eindrücke vom vergangenen Sonntag – sie wirken bei Ole Werner immer noch nach. Verarbeitet hat der Trainer des SV Werder Bremen jedenfalls noch lange nicht, was sich nach dem perfekt gemachten Bundesliga-Aufstieg im Weserstadion und später auf dem Osterdeich abgespielt hat. „Ich bin noch nicht so richtig runtergekommen“, gestand der 34-Jährige am Donnerstag – und hielt fest: „Es wird dauern, bis ich komplett begriffen habe, was da alles los war. Überall Menschen! Es war ja kein Meter Boden mehr zu sehen.“
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Werder kämpft um Leverkusen-Leihgabe Mitchell Weiser: Gehalt ist ein Problem

Werder kämpft um Leverkusen-Leihgabe Mitchell Weiser: Gehalt ist ein Problem

Bremen – Werder Bremen hat sich zu Beginn der Woche öffentlich von zwei Leihspielern verabschiedet: Roger Assalé und Lars Lukas Mai werden den Weg in die Bundesliga nicht mit antreten, was angesichts der jüngsten Entwicklung längst keine Überraschung mehr war. Und so kam einem Namen, der in der Vereinsmitteilung fehlte, beinahe die größte Aufmerksamkeit zu: Mitchell Weiser.
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„Klare Ideen im Kopf“: Wie Werder-Manager Frank Baumann nach dem Aufstieg den neuen Bundesliga-Kader plant

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Bremen – Frank Baumann hatte sich einen ruhigen Platz gesucht, irgendwo im Wohninvest Weserstadion, denn sonst wäre er so kurz nach dem Abpfiff am Telefon auch kaum zu verstehen gewesen. Feiernde Massen mitten auf dem Rasen, ausgelassene Spieler, erst draußen, dann in der Kabine – und von überall her diese laute Partymusik, die dem Anlass nur allzu gerecht wurde: Nach einem Jahr der Abwesenheit hatte Werder Bremen durch einen 2:0-Erfolg im Heimspiel gegen Regensburg den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht – und dafür gesorgt, dass nach dem Schlusspfiff nur noch der Moment, das Hier und Jetzt, die pure Freude zählte. Anders formuliert: Gedanken über den nächsten Tag dürften sich am Sonntagnachmittag nur sehr, sehr wenige Menschen am Osterdeich gemacht haben. Frank Baumann gehörte definitiv zu ihnen.
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Baumann hebt Anfangs Anteil am Werder-Aufstieg hervor: „Nicht komplett außen vor lassen“

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Bremen - Nachdem er Cheftrainer Ole Werner ausgiebig gelobt und dessen großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg des SV Werder Bremen hervorgehoben hatte, gab es da noch eine andere Sache, die Frank Baumann am Herzen lag, die er kurz nach dem 2:0-Heimsieg gegen Regensburg nicht unter den Tisch fallen lassen wollte. „Ich möchte Markus Anfangs Arbeit nicht komplett außen vor lassen“, betonte der Sportchef des SV Werder Bremen und bescheinigte dem Ex-Trainer, das Fundament für den Aufstieg gelegt zu haben.     
Baumann hebt Anfangs Anteil am Werder-Aufstieg hervor: „Nicht komplett außen vor lassen“
„Wir werden alles auseinandernehmen“: Werder macht gegen Jahn Regensburg den Aufstieg klar und lässt es krachen

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Bremen – Es war am Sonntagnachmittag exakt 17.23 Uhr, als Schiedsrichter Felix Zwayer seine Pfeife zum Mund führte, ein letztes Mal entschlossen hineinblies – und das brodelnde, fast überkochende Bremer Weserstadion damit endgültig zum Explodieren brachte. Schluss! Aus! Vorbei! Jetzt war es amtlich: Der SV Werder Bremen hatte gegen den SSV Jahn Regensburg am letzten Spieltag einer komplizierten Saison einen 2:0 (1:0)-Erfolg eingefahren – und dadurch als Tabellenzweiter der 2. Liga den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht! 358 Tage zuvor, am 22. Mai 2021, war der Rasen des Weserstadions nach dem Abstieg noch Schauplatz der bodenlosen Trauer und Verzweiflung gewesen – nun verwandelte er sich binnen Sekunden in ein grün-weißes Wimmelbild der Freude.
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