"Stillstand statt Aufbruch"

Wirtschaft kritisiert Koalitionsvertrag

+
Der frisch von den Parteivorsitzenden der Union und SPD unterzeichnete Koalitionsvertrag sorgt für Kritik in der Wirtschaft

Berlin - Die deutsche Wirtschaft hat den schwarz-roten Koalitionsvertrag weitgehend als vertane Chance kritisiert.

„Er ist kein Masterplan für unser Land, das Signal ist Stillstand statt Aufbruch“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin. Auch der Spitzenverband DIHK warnte, viele Maßnahmen wie der Mindestlohn gefährdeten Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit.

Die Absage an Steuererhöhungen sei zwar positiv: „Es fehlt trotz sprudelnder Steuereinnahmen aber an Reformwillen, etwa in Sachen Steuervereinfachungen oder kalter Progression“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Beide Verbände bemängelten die vagen Pläne zu einer Kostenbegrenzung bei der Energiewende. Der Bankenverband warnte vor zu viel Regulierung der Finanzwelt: „Eine starke Wirtschaft braucht starke Banken an ihrer Seite.“

Lesen Sie auch:

Gabriel, Merkel und Seehofer optimistisch

So geht es weiter

Das sagt die Presse zum Koalitionsvertrag

Das sagt die Presse zum Koalitionsvertrag

dpa

Mehr zum Thema:

Neddener Advent

Neddener Advent

Martfelder Christkindl-Markt

Martfelder Christkindl-Markt

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Van der Bellen neuer Präsident in Österreich

Adventsmarkt in Otterstedt

Adventsmarkt in Otterstedt

Meistgelesene Artikel

News-Ticker: Merkel will Telekom-Hacker jagen

News-Ticker: Merkel will Telekom-Hacker jagen

Fast jeder Zehnte muss mit dem Minimum kalkulieren

Fast jeder Zehnte muss mit dem Minimum kalkulieren

WLAN: Das ändert sich auf fast allen ICE-Strecken

WLAN: Das ändert sich auf fast allen ICE-Strecken

Dank Lego und Playmobil: Spielwaren beliebt wie nie

Dank Lego und Playmobil: Spielwaren beliebt wie nie

Kommentare