Autoabsatz in China gewinnt deutlich an Fahrt

+
Straßenverkehr in Peking: Die Nachfrage nach Autos in China steigt weiter. Foto: Diego Azubel

Peking (dpa) - In China hat sich das Wachstum des Automarkts dank Steuererleichterungen und einer immens hohen Nachfrage nach City-Geländewagen weiter beschleunigt. Im Juni sei die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 19,4 Prozent auf 1,7 Millionen Stück gestiegen.

Das teilte der Branchenverband PCA am Freitag in Peking mit. Damit zog das Absatztempo noch mal deutlich an. In den ersten sechs Monaten wurden damit auf dem weltgrößten Automarkt 10,8 Millionen Fahrzeuge verkauft - ein Plus von 9,5 Prozent.

Der Anteil von Geländewagen (SUV) lag im ersten Halbjahr bei 35 Prozent und damit 8 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum. Dieser Typ ist in China derzeit besonders stark gefragt, da zahlungskräftige Familien oft den Wunsch nach einem zweiten Kind haben und sich große Autos wünschen. Zudem profitiert die Fahrzeugklasse gerade von einer hohen Nachfrage nach Typen mit kleinen Motoren, die von der im vergangenen Jahr eingeführten Steuersenkung betroffen sind.

China hatte im vergangenen Herbst nach Absatzproblemen im Sommer 2015 Steuererleichterungen auf den Weg gebracht. Seit Oktober ist die Mehrwertsteuer für Autos mit einem Motor von höchstens 1,6 Liter Hubraum niedriger als zuvor. China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen.

Mehr zum Thema:

500 Zivilisten in Aleppo getötet

500 Zivilisten in Aleppo getötet

Grundschule Horstedt feiert Geburtstag

Grundschule Horstedt feiert Geburtstag

Nikolaus im Kindergarten Stuckenborstel

Nikolaus im Kindergarten Stuckenborstel

Werder-Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

Ex-Drogeriemarkt-König Anton Schlecker muss vor Gericht

Ex-Drogeriemarkt-König Anton Schlecker muss vor Gericht

Italienisches Nein zur Reform lässt Anleger kalt

Italienisches Nein zur Reform lässt Anleger kalt

Nach Italien-Referendum: Neue Risiken für die Eurozone?

Nach Italien-Referendum: Neue Risiken für die Eurozone?

Vernetztes Zuhause: So groß sind die Risiken 

Vernetztes Zuhause: So groß sind die Risiken 

Kommentare