Baumann: „Sie wollen nicht weg“

Zusage von Galvez und Caldirola

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Luca Caldirola

Bremen - Von Björn Knips. Der eine flirtete mit der spanischen Heimat, der andere mit den Lilien in Darmstadt – doch es waren erst mal nur Urlaubsflirts: Alejandro Galvez und Luca Caldirola haben sich jedenfalls zu einer Zukunft beim SV Werder Bremen bekannt. „Beide haben mir in einem Gespräch klar gemacht, dass sie nicht weg wollen“, berichtete Sportchef Frank Baumann. Und das entspannt die Situation in der Innenverteidigung enorm, Werder drohte dort nämlich der Total-Räumungsverkauf.

Allerdings: Die Leistungsträger sind weg. Jannik Vestergaard wechselte für eine Ablöse von 12,5 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach, Papy Djilobodji kehrte nach seiner Ausleihe zum FC Chelsea zurück. Ein Comeback des Senegalesen bei Werder ist unwahrscheinlich – und dürfte höchstens ein Thema werden, wenn Djilobodji am Ende des Transferfensters Ende August noch auf dem Markt ist. Ersatz muss also schon vorher her – und soll auch kommen. Unabhängig von den Zusagen von Galvez und Caldirola. Sie werden langfristig eher nicht das künftige Abwehrpaar bilden, speziell Caldirola fehlt dazu die Klasse. Aber auch Galvez hat im vergangenen Jahr selten überzeugt. Aber kurzfristig sind sie eine wichtige Lösung, Werder steht nun beim Trainingsauftakt am 8. Juli nicht ohne Innenverteidigung dar. Schließlich wurden auch Oliver Hüsing (Ferencvaros Budapest) und Mateo Pavlovic (SCO Angers/Frankreich) abgegeben.

Baumann ist längst auf der Suche nach echten Nachfolgern von Vestergaard und Djilobodji. Sie sollen möglichst sofort funktionieren, also eine gewisse Erfahrung besitzen. Da tauchten in der Gerüchteküche natürlich Namen wie Neven Subotic (Borussia Dortmund), Roman Neustädter (FC Schalke 04) und Carlos Zambrano (Eintracht Frankfurt) auf, die ihre Clubs verlassen wollen. Doch ein Thema für Werder sind sie alle nicht – vorwiegend aus finanziellen, aber auch aus sportlichen Gründen. Arlind Ajeti (Frosinone Calcio/Italien) oder Xandao (Kuban Krasnodar) schafften es ebenfalls in die Gerüchteküche, aber nicht auf Werders Speisekarte.

Bleiben also vorerst nur Galvez und Caldirola. Galvez hatte in einem Interview in der spanischen Heimat mit einem Wechsel zum FC Granada geliebäugelt. Seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag bei Werder, wolle er jedenfalls vorerst nicht verlängern, so der 27-Jährige. Und Caldirola? Der hatte angedeutet, dass er gerne bei Darmstadt 98 bleiben würde. Die einjährige Ausleihe an den Aufsteiger hatte sich für den Italiener gelohnt. Der 25-Jährige war Stammspieler. Sein Vertrag mit Werder läuft noch ein Jahr. Nennenswerte Ablösesummen würden die beiden Abwehrspieler also nur noch in diesem Sommer bringen. Doch erst einmal werden sie bleiben. Wahrscheinlich, bis Werder starken Ersatz gefunden hat...

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