Stuttgart bereitet sich auf Mallorca vor

Was machen Werders Konkurrenten im Abstiegskampf? Ein Überblick

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Jürgen Kramny und der VfB Stuttgart bereiten sich auf Mallorca auf das Spiel gegen Werder am Montag vor.

Stuttgart/Darmstadt/Sinsheim - Der SV Werder bereitet sich intensiv auf das Spiel gegen Stuttgart vor (Montag, 20.15 Uhr). Doch was machen die Konkurrenten im Abstiegskampf? Stuttgart ist auf Malle, die Eintracht muss ohne Fans auskommen, und Hoffenheim arbeitet ruhig weiter. 

VfB Stuttgart auf Mallorca
Vor der Abreise ins dreitägige Kurztrainingslager auf Mallorca bekam Jürgen Kramny (44) von seinem Chef nicht nur erneut verbale Rückendeckung – sondern sogar eine Jobgarantie für die kommende Saison. Robin Dutt, Sportvorstand des VfB Stuttgart, sagte bei „Sky“ über seinen Coach: „Nochmal, wir können es hundertmal wiederholen: Wir haben hundertprozentiges Vertrauen zum Trainer. Und er wird auch nächstes Jahr hier Trainer sein. Punkt, Aus.“

Kramny, der im November Alexander Zorniger ersetzte und zunächst nur als Interimslösung gedacht war, habe jetzt „eine Aufgabe zu lösen. Und die wird er lösen“, sagte Dutt und fügte an: „Für uns gilt es, den kompletten Fokus auf Bremen zu legen. Das macht vor allem Jürgen sehr gut, und wir unterstützen ihn dabei.“ Wenn die Stuttgarter am Freitag aus Mallorca zurückkehren, bleiben sie bis Sonntag in der Heimat.

Und dann geht es nachmittags per Flieger nach Bremen. Bei der Abreise soll die Mannschaft von den Fans, die wegen ihres Protests gegen Montagsspiele nicht beim Spiel dabei sein werden, lautstark verabschiedet werden. Laut „Stuttgarter Zeitung“ wollen Ultras und Vertreter der offiziellen Fanclubs vom Cannstatter Bahnhof zum Clubgelände des VfB ziehen.

Eintracht Frankfurt im Derby gegen Darmstadt

Aus Angst vor Randale beim Hessen-Derby zwischen Darmstadt 98 (Platz 13/35 Punkte) und Eintracht Frankfurt (Platz 17/30 Punkte) wird neben dem Stadion auch die City für die Gäste-Fans zur Sperrzone. Für die Frankfurter Anhänger gelte 36 Stunden lang „ein Aufenthaltsverbot für die erweiterte Darmstädter Innenstadt“, sagte Polizei-Einsatzleiter Bernd Denninger am Dienstag. „Wir wollen dafür sorgen, dass es keine Angsträume gibt“, begründete Darmstadts Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer die außergewöhnliche Maßnahme.

Die Kovac-Brüder will Frankfurts Klassenerhalt sichern.

Auch das Stadion am Böllenfalltor ist am Samstag (15.30 Uhr) für die Eintracht-Anhänger tabu, denn nach den Ausschreitungen im Hinspiel hatte das DFB-Sportgericht einen Fan-Ausschluss verfügt. „Das ist sehr schade, die Fans haben uns gegen Mainz (2:1, Anm. d. Red.) riesigen Auftrieb gegeben. Aber wir können es nicht ändern“, seufzte Frankfurts Linksverteidiger Bastian Oczipka.

Damals hatten Eintracht-Zuschauer Schals und Fahnen des Aufsteigers verbrannt. Zudem wurden Knallkörper auf das Feld geworfen, nach dem Spiel drängten vermummte Anhänger in den Innenraum. Trotz des Ausschlusses rechnet die Polizei, die den Einsatz nach eigener Auskunft seit vier Wochen vorbereitet, mit bis zu 3.000 Eintracht-Fans. Die dürfen von Freitagabend (19 Uhr) bis Sonntagfrüh (7 Uhr) nicht in die Innenstadt. Richtig gut war die Laune am Dienstag bei den Frankfurter Profis. Trainer Niko Kovac hatte zum Aufwärmen ein paar Spaßübungen eingestreut. Es wurde viel gelacht auf dem Platz. „Das hat uns gut getan“, sagte Oczipka hinterher.

Hoffenheim regeneriert sich nach Pleite gegen Gladbach

Die TSG Hoffenheim erholt sich langsam vom 1:3 in Gladbach und schärft die Sinne für das Heimspiel am Samstag gegen den FC Ingolstadt. Ein Sieg – und die Kraichgauer (34 Punkte) sind so gut wie gerettet. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, betont Hoffenheims deutscher Nationalspieler Sebastian Rudy und ergänzt: „Wir werden uns gut vorbereiten, damit wir am Samstag 100-prozentig auf dem Platz sind.“

mr/dpa/sid

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