Werder-Profis dürfen nicht nach Belek

Garcia: „Meine ganze Familie hatte Angst“

+
Santiago Garcia

Belek - Die Angehörigen der Werder-Profis waren nach dem verheerenden Selbstmordattentat von Istanbul in großer Sorge. „Meine ganze Familie hatte Angst und hat mir geschrieben. Geht’s dir gut? Wo genau ist Belek? Wie weit ist das von Istanbul weg?“, berichtete Linksverteidiger Santiago Garcia über die Nachrichten aus seiner argentinischen Heimat.

Und auch Stürmer Anthony Ujah bekam Nachfragen, ob er wohlauf sei. „Mein Papa hat angerufen, mein Cousin aus Nigeria hat mir gleich geschrieben und gefragt, ob ich in der Nähe von Istanbul bin“, sagte der Stürmer, der beide Verwandten beruhigte: „Ich habe ihnen gesagt, dass hier keiner Angst hat und alles ruhig ist.“

Belek ist rund 700 Kilometer von Istanbul entfernt. Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, etwa an den Hoteleinfahrten, gibt es nicht. Bei Werder dagegen schon: Den geplanten Ausflug in den Ort mussten die Profis ausfallen lassen. „Sie sollten lieber hier bleiben“, bestätigte Trainer Viktor Skripnik.

mr

Mehr zum Thema:

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

Feuer bei Party in Oakland - bis zu 40 Tote befürchtet

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha BSC

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Nikolausmarkt rund um die Kirche in Dörverden

Bartels hält Werder am Leben

Bartels hält Werder am Leben

Meistgelesene Artikel

Nouri: "Haben uns für viel Herz belohnt"

Nouri: "Haben uns für viel Herz belohnt"

Bartels bescheiden: "Das war ein gemeinschaftliches Tor"

Bartels bescheiden: "Das war ein gemeinschaftliches Tor"

Werder: Am 5. Juli wieder ins Zillertal

Werder: Am 5. Juli wieder ins Zillertal

Werder kann doch noch gewinnen: Bremen verlässt Relegationsplatz

Werder kann doch noch gewinnen: Bremen verlässt Relegationsplatz

Kommentare