Werder nur 2:1 bei Oberligist Altglienicke

Skripnik: „Das war zu wenig“

Matchwinner: Izet Hajrovic (rechts) erzielte gestern Abend Werders Siegtor und feierte mit Johannes Eggestein. - Foto: Gumz

Berlin - Erster Test, erster Sieg – aber das eigentlich Gute an dem Spiel am Dienstagabend war, dass es zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung nur eine sehr begrenzte Aussagekraft hat. Denn Werder Bremen hat sich beim 2:1 (1:0)-Erfolg beim Berliner Oberliga-Aufsteiger VSG Altglienicke sehr, sehr schwer getan.

Nur die Tore von Neuzugang Fallou Diagne (44./Kopfball nach Freistoß von Florian Kainz) und Izet Hajrovic (66./nach Energieleistung von Ulisses Garcia) bewahrten den im bekannten 4-1-4-1 agierenden Bundesligisten vor einer Blamage. Louis Stüve hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Außenseiter geköpft (52.).

„In der ersten Halbzeit ging es noch, aber was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war zu wenig. Da hat mir der Wille gefehlt, nach vorne zu spielen“, monierte Trainer Viktor Skripnik, der aber das tat, was man in solchen Fällen macht: Er schob es auf die schweren Beine: „Wir haben in unserem Fitnessprogramm keine Rücksicht auf dieses Spiel genommen.“

So kann man erklären, dass zwischen dem Erst- und dem Fünftligisten über weite Strecken kein Vier-Klassenunterschied zu erkennen war. Selbst das Chancenverhältnis war ausgeglichen. Was auch daran lag, dass Fallou Diagne manch Fehler produzierte. Mit dem Tor zum 1:0 hatte Fallou (so steht's auf dem Trikot) aber auch ein Erfolgserlebnis, was er auch erstklassig feierte. Das war aber auch schon alles, was bei Werder gestern vor 3 600 Zuschauern im Berliner Stadtteil Adlershof in die Nähe der Bundesliga-Tauglichkeit kam.

Die Bremer waren ohne die noch nicht spielfähigen Sambou Yatabare, Niklas Moisander und Florian Grillitsch aus Neuruppin in die Haupstadt gefahren. Zudem fehlte Thanos Petsos. Bei dem griechischen Nationalspieler zwickt das im April nach einem Innenbandriss operierte Knie wieder. Aus Gründen der Vorsicht verzichtete Skripnik auf den Neuzugang: „Ich habe das entsprechende Kommando vom Doc bekommen.“

Diagne und Hajrovic treffen im ersten Test

Werder Bremen: Zetterer (46. Oelschlägel) - Sternberg, Diagne (46. Galvez), Caldirola (46. U. Garcia), S. Garcia (46. Guwara) - Veljkovic - Bartels (46. Hajrovic), Fritz (46. M. Eggestein), Fröde, Kainz (46. Thy) - Pizarro (46. J. Eggestein). - csa

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