Angreifer vermisst faire Chance

Lorenzen und Werder - die Zeichen stehen wohl auf Abschied

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Melvyn Lorenzen zeigte sich nach dem Turnier in Dresden unzufrieden.

Bremen - Melvyn Lorenzen und Werder Bremen könnten bald schon getrennte Wege gehen. Der Angreifer beklagte sich nun öffentlich über das Verhalten von Trainer Viktor Skripnik.

„Ich habe vor dem Trainingslager mit dem Trainer gesprochen und ihn gefragt, ob ich überhaupt noch eine Chance habe. Er hat mir versichert, dass jeder eine Chance bekommt und er sich alle anschauen will. Das Turnier in Dresden war dann nicht zufriedenstellend für mich. Da haben andere mehr gespielt als ich. Das sehe ich nicht als faire Chance“, sagte Lorenzen am Mittag in Bremen. 

Der 21-Jährige war im ersten Spiel gegen Betis Sevilla (0:1) gar nicht zum Einsatz gekommen und einen Tag später in der zweiten Partie gegen Dynamo Dresden (1:1) erst spät eingewechselt worden. „Ich werde sicher diese Woche noch mal mit Frank Baumann reden. Wir müssen Klartext reden, was Sache ist“, sagte Lorenzen und fügte noch an: „Man hat mir signalisiert, dass es schwierig für mich wird. Aber ich habe überhaupt keine Angst vor dem Konkurrenzkampf, wenn er fair abläuft. Anfragen gibt es, aber ich habe eigentlich vor mich hier durchzusetzen.“ 

Der Vertrag von Lorenzen läuft nur noch ein Jahr, ein Verkauf ist daher wahrscheinlich. So etwas hatte Baumann auch schon angedeutet. Für Lorenzen hatte die Vorbereitung unglücklich begonnen. Der Stürmer war vor seiner Wohnung in Weyhe-Leeste in eine Schlägerei geraten. Dabei hatte er sich die Nase gebrochen, es folgten eine Operation und eine zweiwöchige Trainingspause

Erst verspätet traf er im Trainingslager im Zillertal ein. Am Samstag kehrte das Team nach dem Zwischenstopp in Dresden nach Bremen zurück.

kni/mr

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