Yatabare hat all die Nackenschläge verarbeitet

„Nur den Ball im Kopf“

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Werder-Profi Yatabare

Bremen - Seine erste halbe Saison bei Werder war – sagen wir es vorsichtig – alles andere als optimal. Statt direkt durchzustarten, wurde Sambou Yatabare immer wieder ausgebremst und zurückgeworfen.

Erst die aus Belgien übernommene Sperre, dann der Tod seines Vaters, harter Abstiegskampf – und schließlich am Ende der Spielzeit ein Muskelbündelriss im Oberschenkel. Nun ist es mal Zeit für ein paar positive Erlebnisse, findet der 27-Jährige. „Es geht mir gut, ich bin erholt. Wir wollen alles besser machen und nicht wieder da unten hineingeraten“, hofft Yatabare. Er selbst ist, wie er sagt, voll konzentriert darauf, möglichst viel zu spielen und ein „richtiges Mitglied der Mannschaft“ zu werden.

„Ich habe nur den Ball im Kopf und keinen Gedanken an irgendwelche anderen Themen“, sagt der Mittelfeldmann aus Mali und schiebt noch hinterher: „Das ist gut für mich und gut für die Mannschaft.“ Ein paar Trainingstage wird er jedoch noch brauchen, um topfit zu sein, meint Yatabare: „Ich bin bei 80, 90 Prozent. Im August will ich dann voll angreifen.“
mr

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