Keine Strafe für Werder-Coach

DFB verwarnt Nouri

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Schiedsrichter Stark schickt Nouri auf die Tribüne

Bremen - Die Verbannung auf die Tribüne bei der 1:2-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 bleibt für Werder-Interimscoach Alexander Nouri ohne Folgen. Das erklärte der DFB auf Nachfrage dieser Zeitung.

„Der DFB-Kontrollausschuss hat den Vorfall untersucht und Herrn Nouri auf sein Fehlverhalten hingewiesen“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung des Verbandes: „Da Trainer Alexander Nouri jedoch bisher noch nicht sportgerichtlich in Erscheinung getreten war, wurde nach diesem erstmaligen Verstoß – wie in Vergleichsfällen auch – noch keine Geldstrafe verhängt. Herr Nouri wurde jedoch darauf hingewiesen, dass er im Wiederholungsfall mit einer Anklage vor dem DFB-Sportgericht rechnen muss.“

Nouri war kurz vor Ende der regulären Spielzeit beim Stand von 1:1 von Schiedsrichter Wolfgang Stark auf die Tribüne geschickt worden – offenbar wegen seiner Kritik an einer Gelben Karten für Werder-Profi Florian Grillitsch. „Ich habe gar nichts gesagt, ich habe nur meine Spieler motiviert“, meinte Nouri später. Werder-Sportchef Frank Baumann verteidigte seinen Trainer: „Da war nichts Besonderes. Ich denke, dass in dieser Situation nicht jeder Trainer auf die Tribüne geschickt worden wäre.“
kni

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