„Er will in die Bundesliga“

Ujah verrät Onazis Pläne

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Für Ogenyi Onazi (Bild) ist Werder „eine Option“ – sagt Kumpel Ujah.

Bremen - Werder Bremens Stürmer Anthony Ujah hat Informationen aus erster Hand. Nicht lange her, da hat er mit seinem nigerianischen Landsmann Ogenyi Onazi gesprochen. Darüber, dass der Mittelfeldspieler mit seiner Reservistenrolle bei Lazio Rom nicht mehr glücklich ist und sich deshalb beruflich verändern möchte.

„Er will in die Bundesliga“, berichtet Ujah und verrät: „Er hat mir gesagt, Werder ist eine Option für ihn. Ich hoffe, er bekommt, was er sich wünscht.“ Neben den Bremern, die mit Onazi den Ausfall von Philipp Bargfrede kompensieren wollen, sollen aber auch der VfB Stuttgart, FC Ingolstadt und Bayer Leverkusen interessiert sein – zudem mischen auch Clubs aus der englischen Premier League mit.

Vielleicht wird Ujah bei dem Gezerre zum Bremer Trumpf. Denn Onazi und er kennen sich aus der Nationalmannschaft. „Er ist ein guter Freund von mir“, sagt der Werder-Profi über den Mann, der das grün-weiße Mittelfeld verstärken soll. Onazi ist sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar sein, was genau dem Bremer Anforderungsprofil entspricht. „Einen Kämpfer“, nennt Ujah den Landsmann: „Er ist der Vize-Kapitän unserer Nationalmannschaft, hat den Afrika-Cup (2013 als Stammspieler, d. Red.) gewonnen.“

38 Mal hat er bereits für das westafrikanische Land gespielt – viel Fußball-Erfahrung also für einen erst 23-Jährigen. Und Anthony Ujah wäre superglücklich, ihn im Team zu haben. Denn einen Nigerianer als Kollegen hatte er zuletzt zu Beginn seiner Europa-Karriere in Norwegen bei Lilleström SK: „Es wäre schön, wenn ich jetzt wieder einen bekäme.“

csa

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