Neuzugang Niklas Moisander

„Bei Verletzungen muss man geduldig sein"

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Niklas Moisander

Bremen - Er stand auch am Donnerstag nicht mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz, doch Grund zur Sorge besteht nicht – betonte Niklas Moisander. „Morgen will ich wieder dabei sein“, sagte Werders Finne, der noch mit den Nachwirkungen seiner Sprunggelenks-OP Ende Mai zu kämpfen hat.

Aber nur noch ein bisschen, deshalb setzt er hin und wieder aus. „Bei Verletzungen muss man eben geduldig sein. Es gibt Tage, an denen das Gelenk noch eine Reaktion zeigt. Da muss man es etwas ruhiger angehen lassen, vorsichtig sein – und darf es nicht übertreiben. Aber das macht mich nicht nervös“, meinte der 30-jährige Innenverteidiger und ergänzte mit Blick auf die bisherige Vorbereitung bei seinem neuen Club: „Ich bin schon sehr glücklich darüber, dass ich in den Tests bisher dreimal 45 Minuten spielen konnte. Und ich fühle mich schon viel besser.“

Am Freitag also will er in den Kreis der Kollegen zurückkehren und dann am Sonntag im Testspiel-Kracher gegen den FC Chelsea auflaufen. „Das hoffe ich. Und das ist auch mein Plan“, sagte Moisander. Bis zum Pflichtspielstart in knapp zwei Wochen im DFB-Pokal bei Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte hat der Neuzugang von Sampdoria Genau dann Zeit, sich körperlich in einen Top-Zustand zu bringen. Und das wird klappen, glaubt er: „Ich denke, da bin ich dann total fit.“

Werder-Zugänge zur Saison 2016/2017

Abseits des Platzes hat sich der Finne schon gut integriert und auch die neue Heimat bereits ein bisschen erkundet: „Bremen ist eine schöne Stadt, die Leute sind sehr nett. Meine Freundin und meine Tochter werden es hier auch mögen.“ Momentan lebt Moisander noch im Hotel, bis er eine passende Wohnung für sich und seine Familie gefunden hat. Und dann will er auch das nächste Projekt in Angriff nehmen. Demnächst beginnt sein Deutschunterricht. „Ich will die Sprache so schnell wie möglich lernen. Die wichtigsten Wörter auf dem Feld kenne ich schon. Und ich verstehe auch viele Fragen, kann aber noch nicht antworten.“

Das wird sich bald ändern. Werder-Sportchef Frank Baumann hat bereits gemutmaßt, dass Moisander da keinerlei Probleme haben wird. Der Finne spricht bereits Niederländisch (aus seiner Zeit bei Ajax Amsterdam) und Italienisch (aus dem einen Jahr in Genua), hatte zudem Deutsch in der Schule. „Das Sprachtalent“, sagte er mit einem Schmunzeln, „habe ich von meiner Mutter“.
mr

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