Finne soll aber der Abwehrchef bleiben

Moisander noch nicht gut genug für Bayern

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Niklas Moisander

Bremen - Schon früh hatten sich Sportchef Frank Baumann und Trainer Viktor Skripnik festgelegt: Neuzugang Niklas Moisander sollte Werders neuer Abwehrchef sein. Umso überraschender saß der 30-Jährige dann in München auf der Bank. Er hatte zwar im Pokal in Lottte ziemlich enttäuscht, aber schließlich geht es auch darum, die Innenverteidigung einzuspielen. Doch das ist offenbar nicht geplant.

„Wir mussten auf Lotte reagieren“, sagt Skripnik zum Moisander-Verzicht. Das klingt hart, soll es aber gar nicht. „Niklas war da nicht Schuld“, rudert der Coach sofort zurück und erklärt dann: „Wenn es so intensiv wird wie gegen Bayern, dann ist das für Niklas mit seinem Fuß, der noch nicht so weit ist, nicht so einfach – auch nicht gegen so große Stürmer wie Robert Lewandowski.“ Dabei geht es weniger um Lewandowskis Körpergröße, der Pole misst normale 1,84 Meter, sondern mehr um dessen Klasse. Kurz gesagt: Moisander ist nicht gut genug für ein Duell mit dem FC Bayern.

Skripnik schiebt es auf die Fußoperation, der sich der Finne nach der vergangenen Saison bei Sampdoria Genua unterziehen musste. Deshalb stieg der Nationalspieler auch erst mit Verspätung ins Bremer Mannschaftstraining ein, immerhin schon Ende Juli. Da stand Lamine Sane noch gar nicht bei Werder unter Vertrag. Doch der Senegalese von Girondins Bordeaux ist im Abwehrzentrum unumstritten – trotz einiger Schwächen im Stellungsspiel. Fallou Diagne nutzte seine Gelegenheit dagegen nicht, sich festzusetzen. Der Neuzugang von Stade Rennes wirkte ziemlich überfordert.

Ohnehin genießt Moisander trotz seiner Degradierung weiterhin großes Vertrauen bei Skripnik: „Niklas wird nicht dauerhaft auf der Bank sitzen. Er ist ein ruhiger Spieler, der gut organisiert.“ 
kni

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