Neuer Innenverteidiger für Werder

Djilobodji-Leihe perfekt

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Papy Djilobodji

Bremen – Werder Bremens neuer Innenverteidiger ist da: Papy Djilobodji hat am Donnerstag seinen Leihvertrag bei den Grün-Weißen unterzeichnet – bereits am Nachmittag wird der 27-Jährige ins Mannschaftstraining einsteigen.

In einer schwarzen Lederjacke und in einen dicken Schal eingemummelt, präsentierte sich Djilobodji am Donnerstagmittag den Fotografen, nachdem er zuvor den obligatorischen Medizincheck bestanden hatte. Trotz der frostigen Temperaturen in Bremen posierte der 27-Jährige mit einem breiten Grinsen im Gesicht und nach oben gestrecktem Daumen.

Anschließend ging es für den senegalesischen Nationalspieler direkt weiter zur Vertragsunterzeichnung. „Wir sind sehr froh, dass wir nach dem kurzfristigen Abgang von Assani Lukimya so schnell einen Nachfolger präsentieren können", wird Werders Sportchef Thomas Eichin auf der Clubhomepage zitiert.

Der Innenverteidiger wird Werder erst einmal nur in der Rückrunde verstärken – das Leihgeschäft mit dem FC Chelsea läuft bis zum Sommer. Über eine Kaufoption verfügt Bremen nicht. „Chelsea will ihn auf gar keinen Fall verkaufen“, hatte Eichin bereits am Dienstag gesagt. An Ausleihgebühr werden für die nicht mal vier Monate bis Saisonende angeblich 400.000 Euro fällig. Das Geld ist gut investiert, wie Eichin ebenfalls bereits am Dienstag befand: „Bei Djilobodji bin ich sicher, dass er es sofort packt in der Bundesliga.“ Auch Werder-Trainer Viktor Skripnik sagt: „Wir holen niemanden, um ihn auf die Bank zu setzen. Wir wollen keinen Mitläufer, wir wollen eine Verstärkung.“

Djilobodji war erst zu Beginn der laufenden Saison vom französischen Club FC Nantes zum FC Chelsea gewechselt. Bei den Londonern kam der 27-Jährige aber überhaupt noch nicht zum Zug. In der Premier League stand er nur zweimal im Kader, wurde aber nicht eingesetzt. Sein bisher einziges Pflichtspiel für die "Blues" absolvierte Djilobodji im League-Cup, wo er in der Partie gegen den FC Walsall in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. In Bremen dürften seine Chancen auf Einsätze nun deutlich höher liegen - möglicherweise feiert er sein Debüt für Werder schon am Sonntag auf Schalke.

mib

Djilobodji steigt ins Werder-Training ein

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