Wochenlange Pause für Werders Nummer zehn

Kruse fällt mit Knieverletzung aus

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Werder muss vorerst ohne Max Kruse auskommen.

Bremen - Die nächste Hiobsbotschaft für Werder! Nach dem peinlichen Pokal-Aus in Lotte am Sonntag gaben die Grün-Weißen am Montag bekannt, dass sich Neuzugang Max Kruse eine Außenbandverletzung im linken Knie zugezogen hat.

Der Offensivspieler wird den Grün-Weißen damit wochenlang fehlen, wie lange genau, dazu wollte sich Werder nicht näher äußern. Ähnliche Verletzungen bei anderen Spielern haben aber gezeigt, dass durchaus mit einer Pause von bis zu zwei Monaten zu rechnen sein kann. Kruse wird am Dienstag nach München reisen, um sich dort von Dr. Heinz-Jürgen Eichorn untersuchen zu lassen, schreibt Werder auf der Vereinshomepage.

"Anschließend werden wir Genaueres wissen. Aber es ist sehr bitter, dass wir voraussichtlich länger auf einen Leistungsträger verzichten müssen. Wir hoffen, dass Max schnellstmöglich wieder fit wird und werden ihn bis dahin bestmöglich unterstützen", so Cheftrainer Viktor Skripnik gegenüber werder.de. Kruse hat sich die Verletzung im Pokalspiel in Lotte zugezogen, das Werder nach einem blamablen Auftritt mit 1:2 (1:1) verlor. Der 28-Jährige hatte die gesamte Partie für die Grün-Weißen absolviert.

Führt Offensivproblem zur Systemumstellung?

Werder hat damit vor dem Bundesligastart am Freitag beim FC Bayern ein echtes Offensivproblem. Dass Torjäger Claudio Pizarro bis dahin fit wird, ist so gut wie ausgeschlossen. Am Montag brach der Peruaner eine individuelle Einheit auf dem Laufband vorzeitig ab. „Ich hoffe, dass er während der Länderspielpause (Anm.d.Red.: 31.8. - 4.9.) ins Teamtraining zurückkehrt“, sagte Skripnik.

Angesprochen darauf, ob Werder nun noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden müsse, um auf die Verletzungen von Pizarro und Kruse zu reagieren, sagte Skripnik: „Die Leute, die vorne spielen können, fallen aus - neun Tage haben wir noch (Anm.d.Red.: Das Transferfenster schließt am 31.8.).“

Für den Bundesligaauftakt könnte es bei den Bremern nun auch wieder zu einer Systemumstellung kommen. Das 4-2-3-1, das auf Neuzugang Kruse ausgelegt ist, könnte durch das häufig in der vergangenen Saison praktizierte 4-1-4-1-System abgelöst werden. „Es kann sein, dass wir das machen, wir überlegen“, so Skripnik.

mib/csa

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