Einzelkritik zum Spiel gegen Schalke 04

Wiedwald patzt einmal, Junuzovic gleich zweimal

Felix Wiedwald
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Felix Wiedwald: Mehr als eine halbe Stunde lang wurde er überhaupt nicht geprüft, dann schlug es innerhalb von drei Minuten gleich zweimal bei ihm ein. Dabei war er der Hauptschuldige am 0:2, weil er den Naldo-Freistoß nach vorne abwehrte. Der gleiche Fehler unterlief ihm noch einmal gegen Geis – das ist keine Qualität. Note 5
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Theodor Gebre Selassie: Mit einem Distanzschuss nach einer Viertelstunde zeigte er an, dass auch Werder etwas bewegen wollte. Danach sah man kaum noch Aktionen des Tschechen, der beim 1:3 die Flanke von Kolasinac wehrlos zuließ. Note 4
Milos Veljkovic
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Milos Veljkovic: Der Vertreter von Lamine Sane leistete sich früh einen Fehler, den Choupo-Moting nicht nutzte (5.). Grundsätzlich fügte sich Veljkovic gut ein in die Viererkette. Allerdings verlor er vor dem 0:1 das Kopfballduell gegen Choupo-Moting, der für Meyer auflegte. Im Spielaufbau mit Mut, aber auch mit Ungenauigkeiten. Note 4
Niklas Moisander
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Niklas Moisander: Ihm eine abgeklärte Leistung zu attestieren, ist – den Gegentoren zum Trotz – nicht falsch. Bei den Schalker Flanken von außen war der Innenverteidiger immer aufmerksam. Einschränkend muss aber auch gesagt werden, dass es zu den Kernaufgaben eines Innenverteidigers gehört, nach Abprallern zur Stelle zu sein. War er – wie auch Veljkovic – nicht. Note 4
Santiago Garcia
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Santiago Garcia: Seite dicht gemacht? Nein, das ließ sich über den Linksverteidiger nicht sagen. Garcia ließ einiges zu, wirkte oft unorientiert. Note 5
Clemens Fritz
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Clemens Fritz (bis 64.): Der Kapitän hatte den Auftrag, den gefährlichen Algerier Nabil Bentaleb an der kurzen Leine zu halten. Was ihm auch ganz gut gelang. Hätte seine Aufmerksamkeit vor dem 0:1 jedoch auch auf Max Meyer richten können, dann wäre dessen Lattentreffer zu verhindern gewesen. Kapitän Fritz musste schließlich angeschlagen vom Platz. Note 4
Thanos Petsos
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Thanos Petsos: In der zentralen Mittelfeldbesetzung Fritz/Petsos/Grillitsch übernahm der Deutsch-Grieche den mittleren Part. Mit Wohlwollen lässt sich urteilen, dass er im taktischen Gefüge einigermaßen funktionierte. Ein Gewinn war er aber nicht. Im Spielaufbau zu behäbig und ohne Tempo. Note 4,5
Florian Grillitsch
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Florian Grillitsch: Am Ende schlich er fast nur noch über den Platz, wurde aber trotzdem nicht ausgewechselt. Grillitsch wäre eigentlich die Rolle zugekommen, als etwas offensiver handelnder Mittelfeldmann die Konter einzuleiten. Aber er war überhaupt nicht präsent. Note 5

Werder Bremen verliert zum dritten Mal in Folge mit 1:3. Beim Auswärtsspiel auf Schalke patzen gleich zwei grün-weiße Akteure. Die Spieler in der Einzelkritik.

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