Einzelkritik zum Spiel in Mönchengladbach

Yatabare planlos, Diagne unterirdisch

Werder Bremen
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Jaroslav Drobny: Wiedwald raus, Drobny rein – ob es dabei bleibt, muss Interimscoach Alexander Nouri entscheiden. Fakt ist: Drobny (36) hat bei seinem Werder-Debüt nur bei einer Fußabwehr gegen Gladbachs Johnson Pluspunkte gesammelt. Ansonsten fiel der Tscheche mit dem unnötig verursachten Strafstoß zum 0:3 sowie fußballerischen Defiziten auf. Note 4,5
Werder Bremen
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Theodor Gebre Selassie: Der nächste Katastrophenauftritt des Rechtsverteidigers. Stellungsfehler vor dem 0:1, Kopflosaktion v or dem 0:3, als er Mitspieler Fallou Diagne anschoss, und es in der Folge zum Elfmeter kam. Zudem staunender Zuschauer, als Raffael aus der Drehung zum 0:4 traf. Note 6
Werder Bremen
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Lamine Sane: Das fröhliche Gladbacher Kombinationsspiel ging auch für ihn oftmals zu schnell. Immerhin verhinderte er direkt vor dem eigenen Tor noch die eine oder andere Chance der Borussia. Aber Abwehrchef? Nein, so kann man ihn nicht nennen. Note 5
Werder Bremen
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Fallou Diagne (bis 45.): Erster dicker Fehler nach sechs Minuten, den der Innenverteidiger noch ausbügelte. Doch besser wurde es einfach nicht bei Diagne. Beim 0:2 ließ er Hazard davonlaufen und zeigte, dass es keine gute Idee ist, mit ihm in der Viererkette hoch zu stehen. Note 6
GER, 1.FBL, Borussia Moenchengladbach vs Werder Bremen
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Ulisses Garcia (r.): Im vierten Saisonspiel der vierte Linksverteidiger. Der Schweizer, zuletzt schon in die U23 versetzt, empfahl sich jedoch nicht für weitere Aufgaben. Über seine Seite ging sehr viel für Gladbach. Nach der Pause rückte er ins Mittelfeld und hatte eine der besten Bremer Möglichkeiten. Note 6
Werder Bremen
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Clemens Fritz (bis 45.): Bekam nie Zugriff auf die flinken Gladbacher. Nach der Pause blieb er in der Kabine. Der Kapitän war wegen heftiger Diskussionen mit Schiedsrichter Tobias Stieler akut gelb-rot-gefährdet. Note 5
Werder Bremen
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Robert Bauer: Gegen Bayern ein „Sechser“, gegen Augsburg der Linksverteidiger, jetzt wieder auf der Sechs – so orientierungslos wie Bauer eingesetzt wird, so orientierungslos spielte er zunächst auch. In Halbzeit zwei wieder Linksverteidiger. Note 5
Werder Bremen
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Sambou Yatabare (bis 86.): Bis er nach 55 Minuten plötzlich die erste Bremer Torchance versemmelte, war eigentlich nur dadurch aufgefallen, dass er überhaupt nicht wusste, was zu tun war. Im rechten Mittelfeld ein Totalausfall. Note 5,5

Der SV Werder bot beim Spiel in Mönchengladbach besonders in der ersten Hälfte ein erschreckendes Bild. Die Spieler ließen sich auf einfachste Weise düpieren. Nach der Halbzeit wurde es zwar etwas besser, letztlich war es aber insgesamt eine weitere ganz schwache Vorstellung der Bremer. Die Profis in der Einzelkritik.

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