Frankfurter ist aber noch „unverkäuflich“

Baumann bestätigt Interesse an Abraham

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Eintrachts Innenverteidiger David Abraham

Bremen - Nun kommt Bewegung in die Suche nach einem Innenverteidiger, allerdings ist Werder Bremen bei Eintracht Frankfurt abgeblitzt – vorerst. „Ja, wir finden ihn interessant“, sagt Werder-Sportchef Frank Baumann über David Abraham und bestätigt ein Gespräch mit seinem Frankfurter Kollegen Bruno Hübner.

„Er hat mir gesagt, dass David aktuell unverkäuflich ist. Damit ist das Thema für uns erst einmal erledigt und wir prüfen andere Optionen“, so Baumann. Einen Bericht der „Bild“-Zeitung, Werder habe fünf Millionen Euro für Abraham als Ablöse geboten, widerspricht Werders Sportchef: „Das ist nicht korrekt. Wir haben kein Angebot abgegeben.“

Abraham ist ein Argentinier, der auch einen italienischen Pass besitzt. Der 29-Jährige wechselte vor der vergangenen Spielzeit für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro von 1899 Hoffenheim zur Eintracht. Dort absolvierte er 31 Bundesliga-Spiele, davon 28 in der Startelf. Abwehrchef war allerdings ein anderer: Carlos Zambrano. Der Peruaner wechselt zu Rubin Kasan – dank einer Ausstiegsklausel von drei Millionen Euro. Die gibt es bei Abraham offenbar nicht. Und nach dem Zambrano-Abgang ist auch nachvollziehbar, dass die Eintracht vorerst keinen weiteren Innenverteidiger abgeben will.

Baumann nimmt die Absage sportlich: „Es funktioniert eben nicht alles wie gewünscht. Aber wir haben noch andere Optionen.“ Gesucht wird nach den Abgängen von Abwehrchef Jannik Vestergaard (Borussia Mönchengladbach) und Papy Djilobodji (zurück zum FC Chelsea) ein möglichst deutsch-sprachiger Innenverteidiger, der über Bundesliga-Erfahrung verfügt. Abraham wäre ein solcher gewesen. Die Suche geht weiter. Ob sie schon bis zum Trainingsauftakt am Freitag abgeschlossen werden kann, wollte Baumann nicht vorhersagen.
kni

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