Abschiebung oder Übung?

Hajrovic muss rechts verteidigen

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Izet Hajrovic im Trainingsspiel (r.)

Neuruppin - Viktor Skripnik musste schon ein wenig grinsen, als er zur neuen Position von Izet Hajrovic befragt wurde. „Wir hatten nur einen“, sagte der Coach und meinte die Anzahl von Rechtsverteidigern. Für das Trainingsspiel wurden aber zwei gebraucht – und so fand sich Außenstürmer Izet Hajrovic plötzlich hinten wieder. Abschiebung oder Übung?

„Die Aufgabe tut ihm gut. Er darf nicht vergessen, dass er auch nach hinten arbeiten muss“, meinte Skripnik. Er sprach damit indirekt auch Hajrovic’ Schwächen im Defensivverhalten an. Und da der 24-Jähhrige offensiv sowohl in Bremen als auch zuletzt in Spanien (SD Eibar) wenig gezeigt hat, gilt er als Verkaufskandidat. „Bei ihm ist alles offen“, bestätigte Skripnik, schränkte aber zugleich ein: „Ich habe ihm gesagt, dass wir ihn nicht aussortieren wollen. Wir geben jedem eine Chance, Wenn er uns überzeugt, werden wir ihn behalten.“

Aber wie soll das Hajrovic gelingen, wenn er sich nicht auf seiner Position zeigen darf? Das wird schwierig. Wie der gebürtige Schweizer darüber denkt, ist ein wohl gehütetes Geheimnis. Nach dem Training am Sonntag wollte er sprechen, durfte es aber nicht. Der Club verwies auf einen Medientermin im Trainingslager. Doch nun heißt es, Hajrovic wolle in Neuruppin nicht sprechen, sondern erst im Zillertal. Wenn er dann noch dabei ist...
kni/csa

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