Verabschiedungen? Nein – wen auch?

Das Brimborium geht über Bord

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Werders Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Letztes Heimspiel – das ist normalerweise der Zeitpunkt für Blumensträuße, für mehr oder weniger herzliche Umarmungen und für mehr oder weniger gute Wünsche für die Zukunft. Spielerverabschiedungen eben. Doch Blumensträuße und „das ganze Brimborium“, wie Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin es nennt, wird es am Samstag im Weserstadion nicht geben.

Grund: die beinahe grenzenlos große Bedeutung der Partie gegen Eintracht Frankfurt. „An diesem letzten Spieltag, an dem es für uns um alles geht, schmeißen wir solche Gewohnheiten auch mal über Bord“, meint Eichin. Allerdings gibt es auch einen Mangel an zu verabschiedenden Spielern. Bislang ist nur klar, dass Levin Öztunali (Leihe endet, kehrt zu Bayer Leverkusen zurück) in der kommenden Saison nicht mehr für Werder spielen wird. Bei Papy Djilobodji (ausgeliehen vom FC Chelsea), Gerhard Tremmel (ausgeliehen von Swansea City) und Özkan Yildirim (Vertrag läuft aus) steht ein Verbleib in Bremen – den Klassenerhalt vorausgesetzt – noch im Raum.

„Ich verabschiede doch keinen Spieler, den ich behalten möchte“, sagt Eichin deshalb. Er will um Djilobodji kämpfen und ist bei dem lange verletzten Yildirim schon am Drücker: „Wir befinden uns in guten Gesprächen. Wir wollen ihn halten, und ich glaube, dass das auch gelingt.“ Was aus Ersatzkeeper Gerhard Tremmel wird, ist noch offen. Der 37-Jährige war verpflichtet worden, weil sich sowohl Raphael Wolf als auch Michael Zetterer verletzt hatten. Nun ist Zetterer zurück im Training – möglicherweise wird Tremmel deshalb nicht mehr gebraucht.
csa

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