Baumann kämpft um Augustinsson

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Werder-Sportchef Frank Baumann hat im Fall Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen längst nicht aufgegeben.

Bremen - Von Björn Knips. Im Sommer hat es mit einem Transfer nicht geklappt, doch Werder-Sportchef Frank Baumann hat im Fall Ludwig Augustinsson vom FC Kopenhagen längst nicht aufgegeben. „Wir sind noch immer interessiert an Ludwig. Aber es werden mit der Zeit nicht gerade weniger Clubs, die ebenfalls Interesse haben“, sagte Baumann der „Bild“.

Der Linksverteidiger besitzt beim dänischen Erstligisten einen Vertrag bis 2019 und soll einen Marktwert von vier Millionen Euro haben. Durch seine Auftritte mit Kopenhagen in der Champions League sind auch andere Vereine wie angeblich Florenz, West Ham und ZSKA Moskau auf den 22-Jährigen aufmerksam geworden. Doch Baumann schockt das nicht: „Wenn wir keine Chance sehen würden, würden wir es sein lassen.“ Zumal es offenbar positive Signale aus Dänemark gibt. „Wir stehen im ständigen Austausch mit dem Berater. Der Spieler kann sich vorstellen, zu Werder zu kommen“, verriet Baumann.

Auf der linken Abwehrseite hat Werder durchaus Bedarf. Santiago Garcia fehlte die bisherige Saison verletzungsbedingt und feiert erst heute sein Comeback im Test beim FC St. Pauli (18.30 Uhr). Der Vertrag des Argentiniers läuft im Sommer aus. Der 28-Jährige soll zwar bleiben, aber eine echten Konkurrenten bekommen. Robert Bauer, der im Moment für Garcia auf der linken Abwehrseite spielt, wurde eigentlich für die rechte Abwehrseite geholt. Dort soll der Neuzugang aus Ingolstadt Theodor Gebre Selassie unter Druck setzen.

Geplant ist die Augustinsson-Verpflichtung wohl erst für den Sommer 2017. Allerdings: Sein Teamkollege Thomas Delaney (25) wechselt schon im Januar nach Bremen. Der defensive Mittelfeldspieler hat bereits unterschrieben. Nun bleibt abzuwarten, wann sich Augustinsson entscheidet.

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