Für den Peruaner geht es noch weiter

Pizarro verrät sich: „Höre nicht auf“

Claudio Pizarro
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Claudio Pizarro

Bremen - Jedes Spiel mindestens ein Treffer – und das schon seit sechs Partien: Es scheint, als habe Claudio Pizarro neben ewiger Jugend auch das ewige Torjäger-Gen. Mit seinen 37 Jahren ist der Werder-Stürmer so gefährlich wie eh und je, das macht ihn einerseits zum Glücksfall für Werder Bremen und andererseits auch mutig.

Auf den Hinweis, dass er bei einer derartigen Form seine Karriere im Sommer doch nicht beenden könne, antwortete er klar wie noch nie: „Das werde ich auch nicht.“ Pizarro, der stets die WM 2018 als sein letztes Ziel bezeichnet hatte – Einschränkung: „Wenn ich gesund bleibe“ –, ist also fest entschlossen, nach dieser Saison noch weiterzumachen.

Okay, die Aussage zur Zukunft war ihm gestern ein bisschen rausgerutscht, weshalb er sie schnell zu entschärfen versuchte. Offiziell heißt es also: „Ich will nicht aufhören.“ Es wäre auch ein Frevel, wenn der Team-Oldie, der nur schwer in die Saison gekommen war, im Sommer einfach Schluss machen würde. „Wenn er auf dem Platz steht, ist er immer für einen Treffer gut. Er übernimmt die Verantwortung, ackert auch richtig und hat auch noch die Luft dafür“, schwärmt Geschäftsführer Thomas Eichin einmal mehr über die spielende Werder-Legende, die mittlerweile nach beinahe jedem Spiel über ihre Torquoten und -rekorde in den Zeitungen lesen kann. „Ich versuche immer noch nachzulegen. Damit mich niemand mehr einholen kann“, lachte der Peruaner.

Seine Begeisterung für den Fußball ist grenzenlos, sein Enthusiasmus manchmal auch. Zu beobachten war das am Dienstag in der Leverkusener BayArena. Nach dem von ihm kurz vor der Pause verwandelten Elfmeter zum 2:1 rannte Pizarro zum Ball, wollte ihn eiligst zum Anstoßpunkt tragen. Ein normales Verhalten – wenn das Team in Rückstand liegt. Aber Werder führte. War Pizarro etwa verwirrt? „Es war die Euphorie des Moments“, erklärte er. Den Ball („Was sollte ich damit?“) hat er auch schnell wieder weggeschmissen – wohl auf Befehl, wie ARD-Experte und Pizarro-Freund Mehmet Scholl amüsiert mutmaßte: „Ich glaube, die Kollegen haben ihm ein wenig geholfen und gesagt: Wirf weg, wirf weg!“

csa

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