Gebre Selassie freut sich auf den Weltmeister

„Nicht einfach für Deutschland“

Theodor Gebre Selassie will Deutschland ärgern. - Foto: nph

Bremen - Für einige geht es um eine WM, für andere um eine EM: Gleich 14 Werder-Profis kämpfen in den kommenden Tagen mit ihren Nationalmannschaften um die Qualifikation für große Turniere. Und dabei kommt es auch zu einem direkten Bremer Duell.

Neuzugang Serge Gnabry, einer der deutschen Silber-Gewinner bei den Olympischen Spielen in Rio, trifft mit der U 21 am Dienstag in St. Pölten auf Österreich. Dort spielt Mittelfeld-Kollege Florian Grillitsch, der erneut auf Abruf für das A-Team gestanden hatte, aber von Nationaltrainer Marcel Koller nicht gebraucht wurde (genau wie Florian Kainz). Gnabry und Grillitsch wollen sich in den verbleibenden zwei Partien für die Europameisterschaft 2017 in Polen qualifizieren. Nach acht von zehn Spielen führt Deutschland mit dem neuen Trainer Stefan Kuntz die Gruppe souverän an, hat alle Spiele gewonnen (24 Punkte) und den Gruppensieg und damit das direkte EM-Ticket dicht vor Augen. Österreich ist Zweiter (19 Zähler) und muss sich voraussichtlich mit dem Playoff-Platz benügen.

Ein Highlight hat Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie vor der Brust. In der Quali für die WM 2018 in Russland muss der Tscheche am Samstag (20.45 Uhr) gegen Weltmeister Deutschland ran. Keeper Jaroslav Drobny war ebenfalls eingeplant, fällt aber verletzt aus (siehe Bericht links). Gebre Selassie, beim neuen tschechischen Coach Karel Jarolim kein unumstrittener Stammspieler, sieht sein Team als Außenseiter – aber trotz des mauen 0:0 gegen Nordirland zum Quali-Auftakt als einen aufmüpfigen. „Deutschland ist natürlich ein richtig starker Gegner und Favorit. Aber wir werden unser Bestes geben, um sie zu ärgern. Es wird nicht einfach für Deutschland“, kündigte der 29-Jährige selbstbewusst an. Seine Mannschaft, bei der EM im Sommer in Frankreich schon in der Vorrunde als Gruppenletzter gescheitert, werde ordentlich Gas geben – und versuchen, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. „Wir sollen das ganze Spiel marschieren“, berichtete der Bremer. Das Rüstzeug dafür sei vorhanden, meinte Gebre Selassie: „Wir haben ein junges, hungriges Team.“ - mr

Die Länderspiele der Werder-Profis

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