20. Spieltag: Mönchengladbach gegen Werder

Live-Ticker: Gladbachs Nordtveit trifft zum 5:1-Endstand

Fußball Bundesliga - 19. Spieltag: Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen am 05.02.2016 im Borussia-Park in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Bremens Trainer Viktor Skripnik schaut in Richtung Boden. Foto: Jonas Güttler/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Viktor Skripnik

Zum Auftakt des 20. Spieltags gastierte Werder Bremen bei Borussia Mönchengladbach. Endstand in der Bundesliga-Partie im Borussia Park: 5:1.

Live Blog Gladbach vs. Werder Bremen
 

Im 400. Bundesligaspiel von Claudio Pizarro soll der „Freitagsfluch“ besiegt und die Abstiegszone verlassen werden. Dass Werder mit vier Zählern aus zwei Spielen in die Rückrunde startet, hätten die wenigsten für möglich gehalten. Dass die Skripnik-Elf trotzdem weiter auf dem Relegationsplatz steht, noch weniger. Geschuldet ist die Situation dem Aufsteiger Darmstadt, der munter punktet, und der wieder erstarkten Konkurrenz aus Frankfurt und Stuttgart, die sich morgen gegenüberstehen.

Für Werder bietet sich also die Möglichkeit, mit einem Sieg zumindest vorläufig einen gehörigen Sprung bis auf Platz zwölf der Tabelle zu machen. Und mit den Gladbachern machte Werder in dieser Saison bereits gute Erfahrungen. War der 2:1-Hinspielsieg in erster Linie der katastrophalen Form der „Fohlen“ geschuldet, zeigten die „Grün-Weißen“ im Achtelfinale des DFB-Pokals ihre bis dato wohl beste Saisonleistung und rangen das Team vom neuen Chefcoach Andre Schubert mit 4:3 nieder. Für das zwischenzeitliche 3:2 sorgte Claudio Pizarro, der vor seinem 400. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse steht. Auch dank des torhungrigen „Oldies“ (fünf Treffer in den letzten vier Spielen) zeigt Werders Formkurve wieder leicht nach oben.

Die Gladbacher sind also gewarnt und benötigen dringend einen Erfolg, um nicht in die erste Krise unter Schubert zu geraten. Mit den Niederlagen gegen Dortmund (1:3) und in Mainz (0:1) legte der fünfmalige Deutsche Meister einen glatten Fehlstart ins neue Jahr hin und ist nur noch Sechster. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Abwehr (Tony Jantschke, Álvaro Dominguez, Marvin Schulz) wurde Martin Hinteregger aus Salzburg verpflichtet, der gegen Mainz zu seinem Startelfdebüt kam. Vor der heutigen Partie steht noch der Einsatz von Mahmoud Dahoud (Schnittwunde an der Hand) auf der Kippe. Sollte der Youngster ausfallen, könnte Neuzugang Jonas Hofmann (Dortmund) zu seinem zweiten Startelfeinsatz kommen.

Die Bilanz spricht vor dem 94. Ligaduell der beiden Traditionsclubs für Werder: 37 Siegen stehen 23 Remis und 33 Niederlagen gegenüber. Die letzten Freitagabendspiele waren jedoch für beide Teams wenig erfolgreich: Sowohl Werder als auch Gladbach sind freitags seit sechs Spielen sieglos, wobei Gladbach zuletzt fünf Mal in Folge ohne Treffer blieb.

Geleitet wird die Begegnung von Sascha Stegemann aus Niederkassel. Der 31-jährige Diplom-Verwaltungswirt pfiff bereits den 2:1-Erfolg der Bremer gegen Berlin und kommt zu seinem zehnten Einsatz in der Bundesliga.

Von Mark Stehr

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