Werder Bremen gegen Augsburg

Live-Ticker: Werner macht für Augsburg den 2:3-Anschlusstreffer

Bremen - Es geht Schlag auf Schlag: Lukimya trifft für Werder Bremen, Klavan gleicht für Augsburg aus, Di Santo schießt Bremen erneut in Führung. Und kurz vor der Pause macht Theodor Gebre Selassie das 3:1.  Tobias Werner macht in der 80. Minute den Anschlusstreffer für Augsburg.

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Von Marc Stehr. Vier Siege in Folge holte Werder Bremen zuletzt – so viele wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Insbesondere die Heimstärke lässt darauf hoffen, dass heute gegen Angstgegner Augsburg vor eigenem Publikum der fünfte Streich gelingt. Ab 15.30 Uhr rollt der Ball.

Die letzten beiden Wochen sind ein Beleg dafür, wie schnell es manchmal im Fußball gehen kann. Binnen sieben Tagen kletterten die Grün-Weißen in der Tabelle vom 17. auf den achten Platz. Der Abstand auf die Relegationsränge beträgt satte sieben Punkte – selbst die viertplatzierten Augsburger wären bei einem heutigen Sieg in Reichweite. Derzeit hat Werder 26 Zähler auf dem Konto, die Fuggerstädter haben sich nach holprigem Start in die Saison im oberen Tabellendrittel eingenistet und belegen mit 34 Punkten den starken vierten Rang. Für Viktor Skripnik ist das Rezept für den Erfolg der Schwaben schnell gefunden: „Augsburg ist eine sehr disziplinierte Mannschaft ohne echten Star. Sie haben ähnlich wie wir enorm viel Selbstvertrauen aus der letzten Zeit getankt.“

In der Tat verlaufen die Formkurven der beiden Teams in den vergangenen Wochen ähnlich. Während Augsburg sieben Siege aus den letzten zehn Partien einfahren konnte, ging Werder in der selben Zeit sechs Mal als Sieger vom Platz. In der Rückrundentabelle führen die Hanseaten die Liga an. Augsburg ist ebenfalls ungeschlagen, musste vergangene Woche gegen Frankfurt jedoch den ersten Punktverlust im neuen Jahr hinnehmen.

Ein entscheidender Faktor im heutigen Aufeinandertreffen könnte die große Heimstärke der Bremer sein. Seit dem Amtsantritt von Skripnik gewannen die Grün-Weißen fünf von sechs Heimspielen, während Augsburg bereits sechs Partien in der Fremde verlor. Besonders ins Auge fällt dabei die schwache Torausbeute der Gäste: Nur sechs der 28 Treffer erzielte man auf fremdem Platz. Und auch die Defensive könnte heute einige Lücken aufweisen. Mit Paul Verhaegh fällt der Kapitän aus, was die Sache für Skripnik aber „nicht leichter macht. Er wird mit in der Kabine sein und die passenden Worte finden.“ Mit von der Partie ist dagegen Linksverteidiger Baba, der nach der Finalniederlage im Afrikacup mit Ghana wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist.

Auf Bremer Seite hält das Bangen um den Einsatz von Torjäger Franco di Santo an, der aufgrund von Oberschenkelproblemen erst seit Donnerstag wieder voll mittrainiert. Der Argentinier ist sich sicher: „Wenn ich mich gut fühle, werde ich spielen können. Aber es ist die Entscheidung des Trainers.“

Mit einem weiteren Erfolg würde Bremen eine acht Jahre alte Bestmarke knacken. In der Saison 2006/2007 gewann Werder fünf Mal am Stück. Ein weiterer Motivationsschub sollte die ausbaufähige Bilanz im direkten Vergleich mit Augsburg sein. Seit dem Bundesliga-Aufstieg 2011 holte man nur einen Sieg aus sieben Spielen. Vier Mal nahmen die Schwaben die volle Punktausbeute mit - so auch im Hinspiel, das 4:2 endete. Allen Statistiken zum Trotz ist sich der Bremer Coach sicher. „Meine Spieler sind heiß, alle warten und wollen sich beweisen. Sie werden brennen ohne Ende.“

Rubriklistenbild: © nordphoto

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