Ex-Geschäftsführer in Bremen gesichtet

Kleinheisler ein Fall für Eichin?

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Laszlo Kleinheisler

Die zweite Liga ist für Laszlo Kleinheisler kein Sperrgebiet. „Für uns kommt auch das infrage“, sagt Michael Nagy, der Berater des 22 Jahre alten Mittelfeldspielers. Kleinheisler soll, das bestätigt Nagy, von Werder ausgeliehen werden – und weil der Gang eine Liga tiefer nicht ausgeschlossen ist, kommt 1860 München ins Spiel.

Dort agiert mittlerweile Thomas Eichin, der Kleinheisler im Winter zu Werder geholt hatte, als Manager. Sein Interesse an dem rothaarigen Ungarn hatte Eichin schon vor einigen Wochen bekundet. „Sollte Junuzuvic bei Bremen bleiben, könnte mit Kleinheisler was gehen“, hatte er gesagt. Und am Dienstag wurde der ehemalige Werder-Geschäftsführer am Weserstadion gesehen. Auf Nachfrage wollte er sich aber nicht zu einer möglichen Kleinheisler-Leihe äußern: „Ich gebe keine Auskünfte zu Spielern von Werder Bremen.“ Rein privat ist sein Bremen-Besuch aber auch nicht, sagte der 49-Jährige.

Sein Nachfolger Frank Baumann bestätigte zwar, Eichin tags zuvor getroffen zu haben, aber nur „aus Zufall“, ein geschäftliches Zusammenkommen habe es nicht gegeben.

Wie Eichin zu Spielernamen mag sich Michael Nagy nicht zu Vereinsnamen äußern. Der Berater streicht aber heraus, dass es für Laszlo Kleinheisler „enorm wichtig“ ist, nach dem für ihn positiven EM-Auftritt am Ball zu bleiben: „Laszlo braucht die Spielpraxis – auch für seine Zukunft im Nationalteam. Es ist jetzt die Zeit für ihn, zu zeigen, dass er richtig ‘was kann.“ Das könne in Liga zwei geschehen, besser aber in Liga eins, wie Nagy betont: „Wir wären froh, wenn es die erste Liga wird.“ Noch in dieser, spätestens aber in der kommenden Woche rechnet er mit einer Entscheidung. 

csa

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