Flüchtling aus Gambia hofft auf Vertrag in der Bundesliga

Erst Werder, doch nun setzt Jatta auf den HSV

Flüchtling Bakery Jatta durfte schon mit den HSV-Profis trainieren.
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Flüchtling Bakery Jatta durfte schon mit den HSV-Profis trainieren.

Bremen - Nein, über Werder Bremen möchte er nicht reden. Dabei hat Bakery Jatta schon für die Bremer gespielt – bei einem Test einer Mannschaft aus Talenten gegen die U23 von Hannover 96. Doch das ist nicht mehr das Thema für den 17-Jährigen, der Flüchtling aus Gambia träumt nun von einem Engagement beim Hamburger SV.

„Mir hat das Probetraining beim HSV sehr viel Spaß gemacht“, sagte Jatta gegenüber dieser Zeitung: „Ich hatte gleich das Gefühl, ein Teil der Mannschaft zu sein.“ Auch der HSV war beeindruckt. „Der Junge kann kicken“, meinte Coach Bruno Labbadia in der „Morgenpost“. Ins Trainingslager nach Belek ging es ohne Jatta. „Wenn das mal kein Fehler war“, sagte Lothar Kannenberg dem Magazin „11 Freunde“, wobei Jatta als Flüchtling nicht einfach mal so in die Türkei reisen darf. Der Leiter der Akademie Lothar Kannenberg hat Jatta entdeckt und betreut ihn in einer Einrichtung in Bremen. Der ehemalige Boxer hat auch das Probetraining bei Werder eingefädelt. „Die waren begeistert, haben ihm aber nur einen Vorvertrag angeboten“, behauptet Kannenberg: „Bakery wollte aber mehr, mit einem Festvertrag wäre seine Aufnahmegenehmigung gesichert.“

So wie bei Ousman Manneh. Der Kannenberg-Schützling stürmt längst für Werders U23. Zum Thema Jatta wollte sich Werder-Sportchef Thomas Eichin nicht äußern.

kni/jdi

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