Der Ex-Bremer und der Werder-Sportchef überzeugen den Neuzugang aus Tottenham

Veljkovic hört auf Ignjovski – und auf Eichin

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Der Neu-Bremer Milos Veljkovic hat sich genauestens über die Bundesliga informiert.

Bremen - Mit Filip Kostic vom VfB Stuttgart hat er sich unterhalten, mit Mijat Gacinovic und dem ehemaligen Spieler von Werder Bremen Aleksandar Ignojski (beide Eintracht Frankfurt) auch. „Alle haben mir gesagt, was das für eine starke Liga ist“, berichtete Milos Veljkovic gestern über die Gespräche mit seinen serbischen Landsleuten.

Er habe auch „vier, fünf andere Angebote“ gehabt, berichtete der in Basel geborene und aufgewachsene Defensivmann. Aber weil er „schon immer mal in die Bundesliga“ wollte und Werder-Sportchef Thomas Eichin „mich überzeugt hat“, spielt der 20-Jährige nun – mit der Nummer 13 – in Bremen.

Als 15-Jähriger wechselte Veljkovic 2011 vom FC Basel zu Tottenham Hotspur. Im Erwachsenenbereich konnte er sich dort nicht durchsetzen, wurde an die Zweitligisten Middlesborough und Charlton Athletic verliehen. Davon hatte er genug. „Ich wollte mich nicht mehr ausleihen lassen, sondern zu einem Club gehen, der mich schätzt.“ Deshalb habe er es auch abgelehnt, seinen Vertrag bei den „Spurs“ zu verlängern.

Bei Werder wird der junge Mann mit der markanten Zahnlücke nun bei den Profis trainieren und in der U23 zum Einsatz kommen. „Er soll Spielpraxis sammeln. Dann schauen wir uns seine Entwicklung an“, sagte Trainer Viktor Skripnik.

Bei Ulisses Garcia war es im Vorjahr genauso geplant, doch der Schweizer biss sich gleich bei den Profis fest. „Das ist ein gutes Beispiel“, meinte Veljkovic und ergänzte: „Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich in der Bundesliga zu spielen.“

mr

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