Vor dem dritten Bundesliga-Spieltag

Gladbach im Schnellcheck

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Jubelnde Gladbacher

Bremen – Nach drei Pflichtspielpleiten in Folge trifft das Team von Viktor Skripnik auf Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach. Die Elf vom Niederrhein hat in der noch jungen Saison viel Luft nach oben. Da kommt der angeschlagene SV Werder vielleicht gerade recht. Der Gegner im Schnellcheck.

Aktuelle Form (SNN)
Die Gladbacher haben noch nicht zu der starken Form aus der vergangenen Spielzeit gefunden. Zwar startete das Team von Trainer Andre Schubert mit einem 2:1-Sieg über Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Saison, am zweiten Spieltag patzten die „Fohlen“ jedoch nach Führung mit 1:3 beim Aufsteiger SC Freiburg. Das erste Gruppenspiel der Champions League verloren die Gladbacher am Mittwoch sogar deutlich mit 0:4 bei Manchester City.

Star der Mannschaft
Bei den Fohlen lässt sich „der Star“ der Mannschaft nur schwer ausmachen. In den Gladbacher Reihen stehen gleich mehrere Spieler mit Starpotenzial. Zum einen ist Lars Stindl hervorzuheben, der die Borussen als Kapitän vorantreibt und das Spiel gerne an sich reißt, zum anderen wäre da Torjäger Raffael, der in der letzten Saison Gladbachs bester Angreifer war. Mit 13 Treffern und zehn Assists stand er am Ende der Bundesliga-Saison auf Platz fünf der Scorer-Liste. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist der Schweizer Nationalkeeper Yann Sommer, der seit 2014 den Kasten der Gladbacher hütet und zur festen Größe gereift ist.

Der Trainer
Seit einem Jahr ist Andre Schubert nun Coach bei den Borussen. Dabei sollte der 45-Jährige beim Amtsantritt zunächst nur übergangsweise als Interimstrainer für den damals zurückgetretenen Lucien Favre gelten. Doch er legte eine überzeugende Erfolgsserie hin und ließ Sportdirektor Max Eberl gar keine andere Wahl, als ihn zum Cheftrainer zu befördern. Die erfolgreiche Zeit ist vor allem auf das Spielsystem zurückzuführen. Schubert setzt auf absolute Offensive. Soll heißen: Gladbach spielt mit einer Dreier-Abwehrkette und mit einer Fünfer-Mittelfeldreihe, von der der Trainer möglichst viel Ballbesitz verlangt. Durch Unterstützung der beiden Außen und der hängenden Spitze soll das Sturmduo den Gegner mit hohem Pressing zu Fehlern zwingen und durch schnellen Kombinationsfußball Zug zum Tor entwickeln.

Schuberts Schlüsselspieler

Verletzte und gesperrte Spieler
Schubert muss in der Innenverteidigung gleich auf zwei Spieler verzichten. Neuzugang Mamadou Doucoure befindet sich nach einem Muskelbündelriss im Aufbautraining, Alvaro Dominguez fehlt aufgrund von akuten Rückenproblemen. Auch Rechtsaußen Patrick Herrmann muss wegen eines Muskelfaserrisses pausieren. Stürmer Josip Drmic befindet sich nach Knorpelschaden im Aufbautraining und steht ebenfalls nicht zur Verfügung.

So lief das Spiel in der Rückrunde 2015/16
Im letzten Aufeinandertreffen zwischen Werder und der Borussia fuhren die Grün-Weißen mit einer 1:5-Klatsche zurück an die Weser. Schon zur Halbzeit sorgten Lars Stindl (12.) und Andreas Christensen (31.) für eine 2:0-Führung der Hausherren. Letzterer machte mit seinem zweiten Treffer nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Deckel drauf. Daran änderte auch Claudio Pizarros Anschlusstreffer zum 1:3 nichts (56.). Torjäger Raffael stellte in der 70. Minute den alten Abstand der Fohlen wieder her, ehe Havard Nordtveit kurz vor Spielende zum 5:1-Endstand einnetzte (88.).

kso

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