Secret Service schießt Bewaffneten nahe Weißem Haus nieder

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Schwer bewaffnet: Mitglieder des Secret Service in der Nähe des Weißen Hauses. Foto: Michael Reynolds

Mitten am Nachmittag nähert sich ein Bewaffneter dem Weißen Haus in Washington. Der Secret Service reagiert sofort. Ein Schuss fällt, der Sitz des US-Präsidenten wird abgeriegelt.

Washington (dpa) - Der Secret Service hat in der Nähe des Weißen Hauses einen Mann niedergeschossen, der sich mit gezogener Waffe einem Kontrollpunkt genähert hat.

In einem Statement des Sicherheitsdienstes, einer Art Leibgarde des US-Präsidenten, heißt es, der Mann sei am Freitag mehrfach zum Stehenbleiben aufgefordert worden. Als er weiterging, habe einer der Polizisten einmal auf ihn geschossen.

Das Weiße Haus wurde für knapp eine Stunde abgeriegelt. US-Präsident Barack Obama befand sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht vor Ort. Dagegen wurde Vizepräsident Joe Biden laut Medienangaben in Sicherheit gebracht.

Der Zwischenfall ereignete sich um 15.06 Uhr Ortszeit in der Nähe des "Executive Office Building" am äußeren Sicherheitsring des Weißen Hauses, der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Der angeschossene Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

Zwischenfälle in der Nähe des scharf bewachten Weißen Hauses kommen öfter vor. Der sogenannte "Lockdown" des Präsidentensitzes ist eine Standardprozedur und wird ausgelöst, wenn eine mögliche Gefährdung in der Nähe ein bestimmtes Niveau erreicht.

Bericht NBC

Bericht Washington Post

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