In Ecuador

Rettungshund stirbt erschöpft nach Vermisstensuche

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Bei der Suche nach verschütteten ist ein Rettungshund an Erschöpfung gestorben.

Quito - Ein Spürhund der Feuerwehr ist als Held der Bergungsarbeit nach dem verheerenden Erdbeben in Ecuador geehrt worden. Das Tier starb an Erschöpfung.

Der vierjährige Golden Retriever namens Dayko half vier Tage lang bei der Rettung von Überlebenden und der Bergung von Leichen in Pedernales. Sieben Überlebende soll er geortet haben, bevor er erschöpft verendete, berichtete die Zeitung „El Universo“ am Freitag.

Nach dem Abzug seiner Feuerwehreinheit in ihre Standortstadt Ibarra, im kühlen ecuadorianischen Hochland, starb der Hund am Freitag, vermutlich an Dehydrierung nach dem pausenlosen Einsatz an der warmen Küste, wie die Feuerwehr über Facebook mitteilte.

Pedernales mit 55.000 Einwohnern am Pazifischen Ozeans wurde größtenteils von dem Erdbeben der Stärke 7,8 vor einer Woche zerstört. Insgesamt wurden bislang 602 Tote geborgen, unter ihnen auch eine deutsche Austauschschülerin aus Augsburg. Knapp 12.500 Menschen wurden verletzt. Mehr als 26.000 Obdachlose kamen in Notunterkünfte. Die Rettungsteams haben 113 Menschen aus den Trümmern gerettet, weitere 130 Menschen werden noch vermisst.

Schweres Erdbeben in Ecuador

Viele Tote bei schwerem Erdbeben in Ecuador: Bilder

dpa

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