Verbrechen aus Hass?

Moschee von Orlando-Attentäter in Brand gesetzt

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Die Moschee brannte fast komplett aus.

Orlando - Im US-Bundesstaat Florida ist ein Brandanschlag auf die Moschee verübt worden, die regelmäßig vom Attentäter von Orlando besucht worden war.

Es handele sich um "vorsätzliche Brandstiftung", teilte am Montag die Polizei von Fort Pierce mit. Der Anschlag habe sich kurz nach Mitternacht ereignet, sagte Polizeisprecher Davis Thompson. "Wir wissen derzeit nicht, ob es sich um ein aus Hass begangenes Verbrechen handelt oder eine einfache Brandstiftung." Es gebe derzeit keine Hinweise auf ein Handeln aus Hass. "Aber natürlich, dies ist ein Platz der Gebete und es geschah kurz nach dem Jahrestag von 9/11, wir müssen dem nachgehen", sagte Thompson. 

Im Islamischen Zentrum von Fort Pierce hatte Omar Mateen regelmäßig gebetet. Der 29-Jährige, der aus dem Ort stammt, hatte im Juni im Homosexuellen-Nachtklub "Pulse" im zwei Autostunden entfernten Orlando wild um sich geschossen und Geiseln genommen. 50 Menschen wurden getötet, darunter der Attentäter in einem Schusswechsel mit der Polizei. Über einen möglichen Zusammenhang mit dem Attentat wollte der Polizeisprecher jedoch "nicht spekulieren".

Orlando: Zehntausende gedenken der Opfer des Attentats

Täter flieht mit Motorrad

Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen, wie sich in der Nacht zum Montag ein Motorrad dem Islamischen Zentrum in Fort Pierce nähert. Es gibt einen Lichtstrahl, dann flieht die verdächtige Person. "Es sieht so aus, als ob sie Papier und eine Flasche mit irgendeiner Flüssigkeit bei sich hatte", erklärte die Polizei. Wie groß der Schaden an der Moschee ist, blieb zunächst unklar. Es habe keine Verletzten gegeben.

AFP

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