Münchnerin verliert vor Gericht 

Mutter darf nicht bestimmen, wo ihr Sohn beerdigt wird

München - Ihr Sohn wird nun in der Türkei bestattet. Darüber dürfte eine Münchnerin untröstlich sein. Sie wollte ihrer Schwiegertochter verbieten den 

Streiten sich Angehörige um die Bestattung eines Familienmitgliedes, ist der mutmaßliche Wunsch des Verstorbenen entscheidend. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Urteil des Amtsgerichts München hervor. 

Ausgehend von den Grundrechten der Menschenwürde müsse es einem Menschen grundsätzlich gestattet sein, über seine sterblichen Überreste selbst zu bestimmen. Das Gericht hob eine einstweilige Verfügung auf, wonach eine Münchnerin ihrer Schwiegertochter untersagen wollte, den Leichnam ihres Sohnes in der Türkei bestatten zu lassen. 

Das Urteil sei für die Mutter zwar hart, weil es ihr so kaum möglich sei, das Grab ihres Sohnes zu besuchen. Für das Gericht sei das aber unerheblich, weil es ausschließlich um die Frage gehe, was im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

Die richtigen Sportkopfhörer finden

Die richtigen Sportkopfhörer finden

Hochwertige Audio-Anlage im Auto nachrüsten

Hochwertige Audio-Anlage im Auto nachrüsten

Dardais Überraschungsteam

Dardais Überraschungsteam

Meistgelesene Artikel

Zahl der Todesopfer nach Brand bei Lagerhaus-Party gestiegen

Zahl der Todesopfer nach Brand bei Lagerhaus-Party gestiegen

Grünes Licht für fahrplanmäßigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels

Grünes Licht für fahrplanmäßigen Betrieb des Gotthard-Basistunnels

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Jugendliche blamieren den “Meist gehassten Mann der USA“

Jugendliche blamieren den “Meist gehassten Mann der USA“

Kommentare