Rettung in letzter Sekunde

Aggressives Känguru verletzt spielendes Mädchen schwer

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Das Känguru war deutlich größer als dieses Exemplar, die Mutter berichtete, es sei so groß gewesen wie sie selbst und ziemlich stark.

Sydney - Eine australische Mutter hat sich einen Kampf mit einem Känguru geliefert, um ihre kleine Tochter Mileah zu retten. Das Tier hatte das Mädchen beim Spielen überrascht und zu Boden gedrückt.

Das Beuteltier sei ungefähr so groß wie sie selbst und ziemlich stark gewesen, zitierte der „Fraser Coast Chronicle“ Argie Abejaron im Bundesstaat Queensland am Freitag. Dem Zeitungsbericht zufolge griff das Känguru ihre vor dem Haus spielenden Kinder am Dienstag an.

Die Mutter sah, wie das Tier ihre zweijährige Tochter zu Boden drückte: „Ich rang mit ihm, es versuchte mich zu packen, aber es bekam an mir nichts zu fassen“, erzählte die Frau, die Prellungen und Schrammen erlitt. Schließlich lenkten die Schreie eines Nachbarn das Beuteltier ab, so dass sich Abejaron mit ihren Kindern in Sicherheit bringen konnte. Die Zweijährige war bewusstlos und kam mit schweren Kratzwunden an der Brust ins Krankenhaus.

Wildtierhüter zählten 93 Kängurus im nahen Umkreis des Hauses in Point Vernon. Die Familie meidet laut der Zeitung seither ihr Zuhause - zu groß sei die Angst vor den aggressiven Beuteltieren. Sie vermutet, dass das beengte Leben auf einem nahen Feld die Tiere so angriffslustig mache. Die Eltern forderten die Behörden auf, die Tiere umzusiedeln. „Kängurus waren früher Mileahs Lieblingstiere, aber jetzt nicht mehr“, erzählte die Mutter. „Nun sagt sie: „böses Känguru“.“

dpa

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