Darum sagt Heino ab

"DSDS 2015": Heino will nicht mehr in die Jury

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Heino sagt "DSDS"-Jury ab. 

Köln - Erst Mandy, jetzt Heino. Die nächste Staffel "DSDS" steht an, doch Dieter Bohlen springen die Jury-Kollegen ab. Jetzt gab auch Sänger Heino bekannt, warum er nicht mehr dabei ist.

Erst vier, dann drei und dann blieben nur noch zwei in der "DSDS"-Jury.

Nach Sängerin Mandy Capristo,

gibt jetzt auch Heino seinen Jurystuhl bei "DSDS" ab. Der Sänger wolle auf seine kommende Tournee konzentrieren. Diese startet zeitgleich mit den Dreharbeiten für die nächste "DSDS"-Staffel. RTL gibt die Entscheidung, wer nun letztendlich in der Jury sitzen darf, erst kurz vorher bekannt, doch Heino könne darauf nicht warten. Daher teilte er RTL bereits jetzt seine Absage mit. 

Ihm sei die Entscheidung sehr schwer gefallen, doch beides gehe einfach nicht, erklärte Heino. Er fand es klasse in seinem Alter noch junge Talente beurteilen zu dürfen, doch den Job muss jetzt wohl ein anderer übernehmen. Fraglich ist auch, ob Pop-Titan DJ Antoine weiterhin in der Jury neben Dieter Bohlen sitzen darf. Wer Mandy und Heino ersetzen wird, steht noch nicht fest. "DSDS"-Fans dürfen also gespannt bleiben.

Heino spricht über seinen Imagewechsel

Im Rahmen der Tournee „50 Jahre Heino: Schwarz blüht der Enzian“ kommt Heino am 10. Oktober auch nach Würzburg. Deshalb hatte er hier zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dort gab er sich locker und entspannt. Er sprach über seinen Imagewechsel ebenso wie über seine Hoffnung für die deutsche Volksmusik.

„Es war keine Notwendigkeit, das zu tun. Aber ich wollte zeigen, dass ich das auch kann. Ich wollte wirklich mal anderes machen. Ich wollte nicht so enden wie viele meiner Kollegen, die zu Hause sitzen und auf einen Anruf warten, damit sie einen Job haben“, plauderte er aus dem Nähkästchen. Seine Frau Hannelore habe noch gesagt, er solle „diesen Unfug“ nicht machen. „Ich krieg' 1635 Euro (Rente) jeden Monat. Da hätte ich auch von leben können mit der Hannelore. Aber ich wollte was anderes machen, noch ein bisschen Musik machen und Freude bereiten.“

Dank der rockigen Cover-Songs von bekannten Bands wie „Die Ärzte“ oder „Rammstein“ habe sich sein Publikum auf einen Schlag um 40 Jahre verjüngt. „Und jetzt bin ich dadurch auch jünger geworden. Und jetzt lasse ich es krachen. Und das kann jetzt so weitergehen.“ Und das will der gebürtige Düsseldorfer so lange weitermachen, wie es geht. „Was soll ich zu Hause sitzen? Da werde ich ja verrückt. Ich habe 2008 schon mal gesagt: so jetzt mache Schluss - und ich war ungenießbar. Meine Frau hat mich rausgeschmissen“, sagte Heino dazu.

Rapper will Heino aber nicht werden

In seiner Arbeit sehe er zudem den Sinn, dass er den jungen Leuten deutsche Volksmusik wieder näher bringen könne. „Ich spreche ja nicht von Humpda, Humpda, sondern von „Sah' ein Knab' ein Röslein steh'n“ und „Am Brunnen vor dem Tore“. Diese Lieder kann man in der heutigen Zeit wieder modernisieren und wieder schön machen.“ Er könne sich vorstellen, dass junge Leute schöne Volksmusik in einem modernen Kleid mögen würden.

Einen erneuten Imagewechsel, beispielsweise zum Rapper, schloss Heino übrigens kategorisch aus. „Ich kann schon vieles. Ich kann Handstand machen und Nusstorte backen. Aber das kann ich nicht.“

mt/dpa

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