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Hans Zach, Trainer der Hannover Scorpions, im Interview

Zach: "Das ist das Größte, das bleibt bestehen"

026.04.10|Wintersport|Wintersport|
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Artikel: Zach: "Das ist das Größte, das bleibt bestehen"

Hannover - Nach seinem vierten deutschen Eishockey-Titel als Trainer äußert sich Hans Zach zu seiner Zukunft. Erst will er sich "durchchecken lassen". Dann ist er für Anrufe aller Art bereit. Das Interview mit dem Alpenvulkan:

Hans Zach geht mit dem deutschen Meisterpokal in die vorläufige Eishockey-Rente

© getty

Hans Zach geht mit dem deutschen Meisterpokal in die vorläufige Eishockey-Rente

Der Coach der Hannover Scorpions, der nach dem DEL-Finale gegen Augsburg vorerst von der DEL-Bühne abtritt, ist hoch zufrieden mit seiner Bilanz.

Ist es für Sie das Schönste, mit der Meisterschaft aufzuhören?

Zach: “Schöner hätte es nicht sein können als diese Serie. Das waren die besten Teams im Finale. Aber ich freue mich vor allem für die Spieler, dass ihre harte Arbeit belohnt wurde.“

Was bedeutet Ihnen der Titel?

Zach: “Das ist nur eine Meisterschaft mehr. Jetzt habe ich sieben und nicht, wie viele immer sagen, nur vier als Trainer: eine als Spieler 1976, eine als Kapitän 1982, eine als Co-Trainer 1985 und eben vier als Trainer. Das ist ein Novum, eine tolle Sache.“

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Zach: “Über all die Jahre so ein verlässlicher Partner zu sein, das ist mein größter Erfolg. So lange in der höchsten Spielklasse zu sein und immer das Optimale erreicht zu haben. Meisterschaften holen auch andere, aber den ersten Titel nach Hannover zu holen, das ist das Größte, das bleibt bestehen.“

Sie waren der einzige, der vor den Playoffs nicht auf die Eisbären Berlin als Meister gesetzt hat. Was hat Sie so sicher gemacht?

Zach: “Ich habe es gewusst, die Liga ist unheimlich ausgeglichen. Die Eisbären haben zwar die letzten Jahre dominiert, aber es ist normal, dass nach mehreren Titeln irgendwann der letzte Wille fehlt.“

Nach Ihren letzten Meisterschaften mit der DEG Anfang der 1990er Jahre haben Sie anschließend Radtouren quer durch Deutschland mit Freunden gemacht. Ist so etwas auch diesmal geplant?

Zach: “Ich bin bereit, muss aber sehen, ob meine Freunde mitmachen. Wir werden ja nicht jünger. Aber ich denke, dass im Juni oder Juli etwas geht. Diesmal will ich vom nördlichsten Punkt Deutschlands bis zum südlichsten, also vom Ellenbogen auf Sylt bis hinter Oberstdorf.“

Sie haben gesagt, nicht mehr als Vereinstrainer arbeiten zu wollen. Werden wir Sie wirklich nicht mehr an der Bande sehen?

Zach: “Ich werde auf alle Fälle eine Pause einlegen, mich durchchecken lassen und dann mal sehen.“

Würde Sie denn der Job als Bundestrainer noch einmal reizen?

Zach: “Wenn jemand etwas von mir will, kann er mich anrufen.“

dpa

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