Verden - Von Jürgen HonebeinDer Dressurkönig in diesem Jahr bei der VER-Dinale heißt Hartwig Burfeind. Der 45-jährige Sandbosteler gewann nach dem „Kurz Grand Prix“ (wir berichteten) auch am Sonntagvormittag vor rund 500 Zuschauern den „Grand Prix Kür“ in überlegener Manier. In dieser Dressurprüfung der Kl. S*** kam er auf seinem zwölfjährigen Hengst De Value auf insgesamt 45,92 Punkte, entsprechend 76,53 Prozent.
Platz zwei belegte mit einigem Abstand die junge Alexandra Bimschas (Elbdörfer und Schenefelder RV) auf ihrem Oldenburger Rapphengst Dick Tracy (73,833%) und Dritte wurde Lokalmatadorin Kathrin Meyer zu Strohen (RV Aller-Weser) auf dem 13-jährigen Trakehnerhengst Kaiserdom (72,600%).
„Im vergangenen Jahr hatte De Value noch einige Haken und Ösen. In diesem Jahr kannte er ja schon die Halle und ging zweimal super“, freute sich Burfeind, der damit nach 2009 und 2010 (jeweils mit Goofy de Lully) schon zum dritten Mal den „Grand Prix“ in Verden dominierte und damit mit Altmeisterin Karin Rehbein gleichzog. Burfeind bekam von allen drei Richtern sowohl für die technische Ausführung der Pflichtfiguren, als auch für den künstlerischen Wert die Bestnoten.
Gut war auch die Leistung von Alexandra Bimschas. Die Hamburgerin hat sich 2011 auf Dick Tracy kontinuierlich gesteigert und wurde mit 44,30 Punkten (73,833%) verdient Zweite. Unterschiedlich wurde die Leistung der Drittplatzierten Kathrin Meyer zu Strohen (Hoya) auf dem Trakehnerhengst bewertet. Während Klaus Oetjen sie auf Rang zwei sah, setzte sie Richterin Ute von Platen nur auf Platz sechs. Auf jeden Fall zeigte der 13-jährige Kaiserdom, dass er mit seiner Reiterin an einem guten Tag alle schlagen kann.
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