Wie schon 2015

Wieder Gerangel um Fernsehrechte der Handball-WM

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Die Verhandlungen um die Fernsehrechte der Handball-WM sind vorerst gescheitert.

Rio de Janeiro/München - Die Handball-Weltmeisterschaft 2017 in Frankreich wird aller Voraussicht nach nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen. Wird es wieder wie 2015?

Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) sagte am Rande derOlympischen Spiele in Rio, dass die Verhandlungen zwischen dem Rechteinhaber beIN Sports und ARD/ZDF "gescheitert" seien. Das berichtet Handball Inside.

Ein Meeting zwischen allen beteiligten Parteien während der Fußball-EM sei in Paris ergebnislos verlaufen, so Michelmann, der die Rechteagentur der öffentlich-rechtlichen Sender kritisierte: "Ich bin von der SportA schon etwas enttäuscht." Ab sofort verhandele beIN Sports mit weiteren TV-Stationen in Deutschland, sagte Michelmann.

Schon die WM 2015 in Doha/Katar hatten ARD und ZDF nicht übertragen. Nach Abbruch der Verhandlungen mit beIN Sports war Pay-TV-Sender Sky kurzfristig eingesprungen. Wie vor zwei erlaubt beIN Sports keine Übertragung auf unverschlüsselten Satellitensendern.

SID

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