Durant-Show und Dunks: Letztes Gold geht an US-Basketballer

Kevin Durant holt mit den NBA-Profis das letzte Gold der Spiele von Rio. Foto: Jorge Zapata
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Kevin Durant holt mit den NBA-Profis das letzte Gold der Spiele von Rio. Foto: Jorge Zapata
Der Superstar führte die Amerikaner mit 30 Punkten zum überlegenen Sieg gegen Serbien. Foto: Friso Gentsch
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Der Superstar führte die Amerikaner mit 30 Punkten zum überlegenen Sieg gegen Serbien. Foto: Friso Gentsch
DeAndre Jordan (L) und Carmelo Anthony feiern jeden Punkt ab. Foto: Larry W. Smith
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DeAndre Jordan (L) und Carmelo Anthony feiern jeden Punkt ab. Foto: Larry W. Smith
DeAndre Jordan gewährt Milos Teodosic keinen Korbleger. Foto: Larry W. Smith
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DeAndre Jordan gewährt Milos Teodosic keinen Korbleger. Foto: Larry W. Smith
Serbiens Trainer Sasha Djordjevic wird nun seine Arbeit beim Bundesligisten aus München antreten. Foto: Larry W. Smith
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Serbiens Trainer Sasha Djordjevic wird nun seine Arbeit beim Bundesligisten aus München antreten. Foto: Larry W. Smith

Das olympische Finale wird zur Machtdemonstration der US-Basketballer. Die Stars aus der NBA dominieren im Finale von Rio gegen Serbien nach Belieben. So überlegen trumpfte zuletzt das legendäre Dream Team im Endspiel von 1992 auf.

Rio de Janeiro (dpa) - Eine ganz große Show im Stile des legendären Dream Teams lieferten die US-Basketballer bei ihrem dritten Olympiasieg in Serie. Angeführt vom überragenden Kevin Durant dominierten die Amerikaner gegen Vize-Weltmeister Serbien beim 96:66 (52:29) und holten das letzte Rio-Gold.

Für die USA war es bei der 18. Teilnahme der 15. Olympiasieg im Basketball, selbst Michael Jordan & Co. hatten 1992 ihr Endspiel gegen Kroatien (117:85) nur knapp mit einem höheren Vorsprung gewonnen. Superstar Durant glänzte wie schon im Finale 2012 gegen Spanien und erzielte 30 Punkte.

Teamkollege Carmelo Anthony ist als dreimaliger Goldgewinner nun der erfolgreichste Basketballer der olympischen Geschichte. "Das ist etwas ganz Besonderes für mich", sagte der 32-Jährige und beendete unter Tränen seine Länderspiel-Karriere: "Das ist das Ende. Das war's für mich."

Serbien blieb mit dem neuen Bayern-Trainer Aleksandar Djordjevic in der Neu-Auflage des WM-Finals von 2014 chancenlos. Bronze sicherte sich Spanien in einer engen Partie mit 89:88 über Australien.

Holprig waren die Amerikaner in das olympische Turnier gestartet. Nach zwei klaren Pflichtsiegen über China und Venezuela stand das Team von Erfolgstrainer Mike Krzyzewski in der Vorrunde gegen Australien, Serbien und Frankreich sogar vor der erst sechsten US-Niederlage bei Olympia. Doch schon gegen Argentinien und Spanien zeigten die US-Stars einen deutlichen Aufwärtstrend - und krönten ihr Rio-Abenteuer nun mit einer Gala und dem 76. Länderspielsieg nacheinander.

Zunächst sah es noch nach einem ähnlich knappen Spiel wie beim 94:91 in der Vorrunde aus. Während Aufbauspieler Milos Teodosic den serbischen Angriff mit Übersicht orchestrierte, setzten die US-Stars auf Einzelaktionen. Mit ihren athletischen Vorteilen und einer erneuten Überlegenheit beim Rebound blieben die Amerikaner dran, in einem engen ersten Viertel wechselte sechsmal die Führung - bis Durant übernahm.

In knapp vier Minuten versenkte der 27 Jahre alte Flügelspieler der Golden State Warriors zunächst drei Dreipunktewürfe nacheinander. Dann schloss er krachend nach einem Ballgewinn per Dunking zum 33:20 ab und hatte noch lange nicht genug. Insgesamt erzielte Durant alleine im zweiten Abschnitt 18 Punkte, spielte die ersten 20 Minuten durch und war maßgeblich für den entscheidenden 33:14-Lauf zum Abschluss der ersten Halbzeit verantwortlich.

Und auch in der zweiten Hälfte ließen die US-Stars nicht nach - Serbien war gedemütigt, die Partie nahm zeitweise Züge eines Allstar-Spiels an. Die Amerikaner zauberten mit spektakulären Pässen und Alley-oop-Dunks, Durant durfte schon neun Minuten vor Ende auf die Bank. Wie schon beim 92:129 im WM-Finale vor zwei Jahren blieb den Serben nur die Rolle als geschlagener Zweiter.

Basketball bei Olympia

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