1:1 gegen Anderlecht

Mainz verpasst wichtigen Sieg

Mainz 05 trennt sich vom RSC Anderlecht mit 1:1-Unentschieden. Foto: Torsten Silz
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Mainz 05 trennt sich vom RSC Anderlecht mit 1:1-Unentschieden. Foto: Torsten Silz
Yunus Malli brachte Mainz 05 in der ersten Halbzeit in Führung. Foto: Torsten Silz
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Yunus Malli brachte Mainz 05 in der ersten Halbzeit in Führung. Foto: Torsten Silz
Nach einem Foul an De Blasis verwandelt Malli den Strafstoß. Foto: Torsten Silz
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Nach einem Foul an De Blasis verwandelt Malli den Strafstoß. Foto: Torsten Silz
Jonas Lössl zeigte einige starke Paraden. Foto: Torsten Silz
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Jonas Lössl zeigte einige starke Paraden. Foto: Torsten Silz
Lukasz Teodorczyk (l.) traf per Kopf zum Ausgleich. Foto: Torsten Silz
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Lukasz Teodorczyk (l.) traf per Kopf zum Ausgleich. Foto: Torsten Silz

In der ersten Halbzeit dominiert Mainz 05 den RSC Anderlecht, schafft letztlich aber nur ein 1:1. In der Europa League ist für den Bundesligisten damit aber weiter alles möglich.

Mainz (dpa) - Der FSV Mainz 05 hat in der Europa League einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde verpasst. Im Spitzenspiel der Gruppe C kam der Fußball-Bundesligist trotz einer starken ersten Halbzeit nur zu einem 1:1 (1:0) gegen den RSC Anderlecht.

Statt sich in der Tabelle von dem belgischen Rekordmeister und auch vom AS Saint-Etienne aus Frankreich abzusetzen, stehen alle drei Teams mit nun fünf Punkten auf den ersten drei Plätzen der Vierergruppe.

"Das ist eine spannende Angelegenheit, ein Kopf-an-Kopf-Rennen", sagte FSV-Trainer Martin Schmidt dem TV-Sender Sky. "Natürlich wollen wir am Ende auf einem der ersten beiden Plätze sein und dafür werden wir alles geben."

Yunus Malli (10. Minute) sorgte vor 21 317 Zuschauern per Foulelfmeter für den Mainzer Führungstreffer, Lukasz Teodorczyk (65.) köpfte den Ausgleich. Dennoch dürften die Mainzer selbstbewusst nach Gelsenkirchen reisen, wo es am Sonntag zum Aufeinandertreffen mit dem vor der Saison zum FC Schalke 04 gewechselten langjährigen FSV-Manager Christian Heidel kommt.

"Wir sollten nicht enttäuscht sein, wir sind ungeschlagen in der Europa League", sagte Sportdirektor Rouven Schröder. "Es ist klar, dass du gegen so eine Mannschaft wie Anderlecht mit dieser Offensive nicht alles zu 100 Prozent verteidigen kannst."

Die Mainzer starteten mit hohem Tempo und extrem dominant in die für sie besondere Partie. "Das muss ein Highlight für uns und die Stadt sein, so einen Gegner zu empfangen", hatte Schmidt gesagt. Dementsprechend laufstark agierte seine Mannschaft in den Anfangsminuten, in denen Anderlecht schon früh unter Druck gesetzt wurde. Und auch Schmidt selbst machte mit: bei nasskaltem Wetter stand der Schweizer fast permanent am Spielfeldrand und trieb seine Mannschaft nach vorne.

Der starke Beginn zahlte sich schnell aus. Bei einem Klärungsversuch im Sechzehnmeterraum hatte Anderlechts Olivier Deschacht den Mainzer Flügelstürmer Pablo De Blasis von den Beinen geholt - Schiedsrichter Jesus Gil Manzano zeigte sofort auf den Punkt und gab Elfmeter. Malli versenkte den Ball anschließend halbhoch im rechten Toreck.

Trotz aller Offensivkraft hatten die Mainzer in der ersten Halbzeit nach Nachlässigkeiten in der Abwehr auch zweimal Glück. Schmidt hatte den zuletzt so überzeugenden Innenverteidiger Alexander Hack überraschend nicht für seinen Kader nominiert. Für den wohl geschonten Hack startete Kapitän Niko Bungert, was offenbar zu leichten Abstimmungsproblemen in der Defensive führte. Zweimal parierte FSV-Torhüter Jonas Lössl stark gegen Sofiane Hanni (14./30.), der jeweils frei auf den Dänen zugelaufen war.

Im Anschluss ließen die Mainzer nach, bei Dauerregen und tiefem Boden ließ sich ihr Tempo aber auch kaum halten. Doch nach der Halbzeit und kurzer Erholung nahm der FSV seine Geschwindigkeit zumindest kurzfristig wieder auf und hätte nachlegen können. Nach einer schönen Flanke von Angreifer Jhon Cordoba schaffte es De Blasis (51.) aber nicht, den Ball an RSC-Torwart Davy Roef vorbei über die Linie zu drücken.

In der Folge wurden die Gäste stärker, was aber auch daran lag, dass Mainz sie nun ließ. Eine weitere Nachlässigkeit in der Abwehr genügte den Belgiern, um auszugleichen. Nach einem Stellungsfehler in der Innenverteidigung war Teodorczyk frei vor Lössl und köpfte den Ball ins Netz.

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