Bremen- Aufatmen bei Bundestrainer Martin Heuberger: Im vierten Spiel unter seiner Leitung haben die deutschen Handballer ihren ersten Sieg eingefahren.

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Pascal Hens steuerte zum Sieg gegen Ungarn sechs Treffer bei.
Aufatmen bei Bundestrainer Martin Heuberger: Im vierten Spiel unter seiner Leitung haben die deutschen Handballer ihren ersten Sieg eingefahren. Eine Woche vor Beginn der Europameisterschaft in Serbien feierte das Team um Kapitän Pascal Hens vor 8197 Zuschauern in Bremen einen überzeugenden 36:33 (18:16)-Erfolg gegen den WM-Siebten Ungarn. Erfolgreichster Schütze im deutschen Team war Uwe Gensheimer mit zwölf Toren. Am Sonntag trifft das deutsche Team im letzten Test vor der EM in Magdeburg (16.15 Uhr/Sport 1) ein weiteres Mal auf Ungarn.
„Es ist ein schönes Gefühl, zu Hause mal wieder zu gewinnen. Das ist für uns wichtig nach den Niederlagen beim Supercup, wo wir trotz Führungen doch immer verloren haben“, sagte Hens, der von seinem Trainer ein großes Lob erhielt. „Die Mannschaft hat sich nach schwierigen Situationen selbst stabilisiert, vor allem dank Pascal Hens, der dafür ein Riesenkompliment verdient hat“, sagte Heuberger, dem die Erleichterung anzusehen war. „Ich bin froh, dass wir endlich gewonnen haben. Das ist gut für das Selbstvertrauen“, so Heuberger.
Im zweiten Abschnitt drückten die deutschen Spieler dann mächtig aufs Tempo. Vor allem Linksaußen Uwe Gensheimer, der im zweiten Abschnitt für den ebenfalls überzeugenden Dominik Klein (3 Treffer) auf das Parkett kam, sorgte mit seinen spektakulären Gegenstößen für eine beruhigende 27:19-Führung (42.).
Obwohl Heuberger auch in seinem vierten Spiel seiner Linie treu blieb und viel durchwechselte, geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr. Die Unachtseimkeiten der deutschen Deckung bügelte meist Torhüter Carsten Lichtlein aus. Einen starken Eindruck hinterließ auf der rechten Außenbahn auch Patrick Groetzki, der den wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlenden Christian Sprenger vertrat.
Bei der Europameisterschaft in Serbien (15. bis 29. Januar) geht es für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) darum, einen von zwei noch freien Plätzen für die olympischen Qualifikationsturniere im April zu ergattern. „Vom Ausgang der EM hängt viel für den deutschen Handball ab“, sagte Heuberger. Qualifiziert sich sein Team nicht für die Olympischen Spiele im Sommer in London, steht das gute Image der gesamten Sportart auf dem Spiel.
Das Auftaktspiel in Serbien bestreitet die deutsche Mannschaft am 15. Januar gegen Tschechien. Die übrigen Gegner in der EM-Vorrunde sind dann Mazedonien und Schweden.
SID
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