Wildeshausen - „Das war ein hochklassiges Spiel ab der ersten Minute.“ Edward Brouwer, Teamchef der Basketball-Herren des SC Wildeshausen, hatte berechtigten Grund zufrieden zu sein. Seine Mannschaft zeigte im Bezirksliga-Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Osnabrücker TB am Sonnabend nicht nur eine richtig starke Leistung, sondern hatte am Ende eines Basketball-Krimis mit 84:78 auch das glücklichere Ende für sich.
„Sollte die Mannschaft beim nächsten Heimspiel gegen den SV Hellern wieder so konzentriert spielen, dann könnten wir das Abstiegsgespenst vielleicht schon vertreiben“, hofft Brouwer.
Die Heimmannschaft erwischte gegen die favorisierten Osnabrücker gleich den besseren Start und legte eine 6:0-Führung vor. Beim 7:6 (4.) gingen dann die Gäste das erste Mal in Führung. Dank einer starken Defensivarbeit rissen die Wildeshauser das Ruder aber wieder herum (15:9/8.) und behaupteten bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe Führung – 19:18.
Nach der Pause war zunächst wieder Osnabrück am Drücker und erhöhte auf 57:44 (23.). Doch dann eröffneten die Hausherren, die Schönhoff jetzt immer besser in den Griff bekamen, die Aufholjagd. Unter anderem trafen Alex Grote und Rudi Finke jeweils zwei Mal von der Dreipunktelinie, und das Spiel war nach 30 Minuten wieder ausgeglichen (65:65).
Auch von einem neuerlichen Rückstand in der 32. Minute (65:71) ließen sich die Wildeshauser im letzten Viertel nicht aus der Bahn werfen. Allerdings ließen sie bis zur 37. Minute fünf von insgesamt acht Freiwürfen aus, so dass es mit einem 68:72 aus SC-Sicht in die spannende Schlussphase ging. Vier Mal hintereinander kamen die Wildeshauser auf zwei Punkte heran, der Ausgleich wollte jedoch (noch) nicht gelingen. Erst als Wildeshausen auf Grund der Foulbelastung der Osnabrücker immer wieder zur Freiwurflinie ging und jetzte eine fast perfekte Quote hinlegte, kippte das Spiel zu Gunsten der Hausherren, die somit am Ende einen glücklichen, aber nicht unverdienten Heimsieg feierten.
SC Wildeshausen: Ansgar Bramlage, Rudi Finke (24), Dennis Frühauff (12), Alex Grote (11), Tim Hoffmann, Lars Löwensen (8), Andre Pavel (12), Pascal Pavel (5), Stefan Timm (3), Arne Tschöpe (7) und Christian Wendeln (2). · him
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