Wildeshauser Angreiferin stellt 1:0-Erfolg über GVO Oldenburg sicher

Viktoria Kljukina bleibt bei Hitzeschlacht eiskalt

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Wildeshausens Larissa Will (r.) bot im defensiven Mittelfeld eine starke Leistung und leitete den Siegtreffer durch Viktoria Kljukina ein. 

Wildeshausen - Kühlen Kopf haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen in der Hitzeschlacht gegen GVO Oldenburg behalten. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius bescherte Viktoria Kljukina dem Aufsteiger mit ihrem Treffer den ersten Saisonsieg.

„Endlich sind wir für unsere harte Arbeit belohnt worden!“, freute sich Sven Flachsenberger. Besondere Bedeutung maß der VfL-Coach dem Dreier bei, da er GVO als einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt betrachtet.

Die Krandel-Kickerinnen hatten sich erneut viel vorgenommen und setzten die Gäste früh unter Druck. Allerdings ließ der erlösende Führungstreffer lange auf sich warten. Dabei waren durchaus Chancen da. Doch Sarah Kubitza und Viktoria Brandt scheiterten an der toll reagierenden GVO-Torfrau Kyra Sangl. Außerdem verfehlte VfL-Kapitänin Tanja Webermann aus 20 Metern knapp das Gehäuse. Doch dann eroberte die stark spielende Larissa Will im Mittelfeld den Ball und steckte nach einem Doppelpass mit Viktoria Brandt auf Viktoria Kljukina durch, die eiskalt zum 1:0 versenkte (43.). „Das war natürlich auch psychologisch sehr wichtig, so kurz vor der Pause“, frohlockte Flachsenberger.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Wildeshauserinnen, schnell einen zweiten Treffer nachzulegen, was ihnen jedoch nicht gelang. „Wir haben auch Pech gehabt“, meinte Flachsenberger. So traf Femke Krumdiek zweimal nur die Latte. Außerdem verhinderte Kyra Sangl mit zwei weiteren Paraden ein weiteres Gegentor.

Aber weil diesmal auch die in den ersten beiden Partien ganz und gar nicht sattelfeste VfL-Abwehr um Rieka Köhne und Viktorija Jonaityte ganze Arbeit leistete, brachte der Neuling den knappen Vorsprung über die Zeit. GVO tauchte während der gesamten Spielzeit nur einmal gefährlich vor VfL-Torhüterin Sabrina Hansch auf.

„Aufgrund der äußeren Bedingungen bin ich mit der Leistung sehr zufrieden. Alle haben sich bis zum Schluss durchgebissen“, meinte Flachsenberger nach dem Abpfiff. 

mar

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